Castle 065 Banküberfall - Cops & Robbers

Ja, da hatte man doch schon ein wenig angefangen, an der ganzen Kiste zu verzweifeln - die Kiste mit Beckett und Castle ist irgendwie in ein komisches Herumpendeln auf dusseligem Niveau angekommen, und aus den letzten sechs Episoden waren vier recht langweilig. Geistergeschichten und Model-Tralalas, das zieht ja irgendwie nur in recht begrenztem Umfang. Man grübelt also als zuschauer so ein wenig hin und ein wenig her und fragt sich, was die Drehbuchschreiberinnen und Drehbuchschreiber denn jetzt so machen wollen, um der sich einschleichenden routinierten Langeweile entgegenzuwirken.

Castle 064 Dämonen - Demons

Hier wird es natürlich dann doch auf gewisse Weise dehr gruselig, denn es geschehen unerklärliche Dinge, die so wirklich nicht ganz geheuer sind, bis hin zu den Blutspuren am Tatort, die eigentlich so verteilt sind, dass keine reale Person als Mörder anwesend gewesen sein kann. Es ist ja auch so, dass der aus vielen Fernsehsendungen bekannte TV-Geisterjäger Jack Sinclair (nicht etwa John Sinclair, die fiktive Romanfigur des Geisterjägers, die von dem unter dem Pseudonym "Jason Dark" bekannt gewordenen Schriftsteller Helmut Rellergeld erfunden wurde.

Castle 062 Dem Dreifachmörder auf der Spur - Kick the Ballistics

Ein alter Bekannter taucht wieder auf. Beziehungsweise taucht nicht unbedingt sofort er auf, aber ein Mord trägt irgendwie seine Handschrift, jedenfalls wird er mit einer Waffe begangen, der auf einen alten Bekannten hindeutet. Aber lassen wir uns nicht in die Irre führen - es fängt nämlich damit an, dass ein Mord begangen wird, und zwar ein Mord an einem jungen Mädchen, das eigentlich noch in seiner Tätigkeit viel vorgehabt hätte und das von den meisten ihrer Mitmenschen als herzensgute Person beschrieben wird, die sich immer viel Sorgen um ihre Mitmenschen macht.

Castle 061 Kopflos - Head Case

Ja, das ist doch einmal ein Mordfall, der sich gewaschen hat, denn er kommt zunächst ganz ohne Leiche aus, obwohl die Anzeichen für einen Mord größer nicht sein könnte, da eine gewaltige Blutlache in einer dunklen Gasse herumliegt. Aber das ist nicht das einzige, das dort herumliegt, denn es finden sich auch einige Abdrücke im Blut, und es werden auch Kugeln am Tatort gefunden, die mit dem Blut und dem potenziellen Mord in einiger Verbindung zu stehen scheinen.

Castle 060 Helden und Bösewichte - Heroes & Villains

Ach du meine Güte, hier geht es ja richtig zur Sache am Anfang, das ist aber auch nicht mehr so richtig feierlich. zunächst sehen wir, wie eine junge Frau von einem Schlimmling in einer dunklen Gasse bedroht wird, dann kommt aber jemand mit dunkler Stimme zur Hilfe, doch so richtig wohl ist einem bei der Sache nicht, denn zu aller erst haut der Retter mit der dunklen Stimme dem Bösewicht mit einem Schwert die Pistolenhand ab, nur um ihn danach in irgend so einer Art von Samuraimanier von oben bis unten zu spalten.

Castle 059 Neuanfang - Rise

Tja, Mensch, was soll man denn jetzt wieder mit so einem Anfang einer Staffel anfangen, um sich einmal den Kalauer nicht entgehen zu lassen?

Castle 058 Knockout - Knockout

Ja, da war wohl am englischsprachigen Episodentitel nicht mehr besonders viel ins Deutsche zu übersetzen, dachte sich das Übersetzerteam möglicherweise, als es ans Übersetzen des englischen Episodentitel ins Deutsche ging. Man beließ einfach der Bequemlichkeit halber den englischen Titel im Deutschen genau so, wie er eben im Original war.

Castle 057 Ganz schön tot - Pretty Dead

Wie man jetzt "ganz schön tot" sein kann, wenn man tot ist, das ist uns hier nicht so ganz klar geworden, denn eigentlich ist das mit dem tot Sein doch eher eine binäre Angelegenheit beziehungsweise entweder hat man es vollständig oder eher nicht. Aber das Wort "schön" hat hier schon seine Berechtigung, genau wie das Wort "pretty" in  der englischen Originalfassung des Episodentitels. Das liegt aber lediglich daran, dass die ganze Folge in einem Milieu spielt, in dem ja bekanntlich Schönheit und gutes Aussehen eine entscheidende Rolle spielen.

Castle 056 Lieben und Sterben in L.A. - To Love and Die in L.A.

Dass man hier in der Übersetzung des englischen Titels "To Love and Die in L.A." die Gelegenheit hatte, die Anspielung auf das Original "To Live and Die in L.A." auch durch den Einsatz minimaler Mittel nachzugestalten, nämlich indem von von "Leben und Sterben in L.A." zu "Lieben und Sterben in L.A." übergehen konnte, das ist ja offenbar als solch eine einmalige Chance begriffen worden, dass sich das Übersetzerteam diese Gelegenheit selbstverständlich nicht entgehen lassen konnte, das ist ja klar. Deswegen hat man auch gleich zugeschlagen.

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