Modellautos

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Hierunter fallen allerlei Modellautos, die nicht gerade Slotcars sind.

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NEO 45125 Fiat 131 Racing 2000 TC Baujahr 1978 orange+

Das ist ja sehr erfreulich, dass es im Jahr 2016 noch eine Firma gibt, die sich solcher Klassiker annimmt, wie es der Fiat 131 einer ist. In der Ausführung von NEO wirkt er ausgesprochen fein detailliert, bis hin zu den filigranen Scheibenwischern. Auch die transparenten, leicht keilförmigen Blinker sind exzellent dargestellt. Damit konnte man mit dem Fiat 131 bereits in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts neben einem an der Ampel stehenden Fahrradfahrern und Fahrradfahrerinnen signalisieren, dass man abbog. Der Kontrast zwischen den matten Kunststoffflächen beim Fiat 131 Sport und dem hochglänzenden Lack, der ist von NEO in hervorragender Weise abgebildet worden. Der Fiat 131 Sport ist ja sozusagen als Hommage an den im Rallye-Sport durchaus deutlich erfolgreichen Fiat 131 Abarth Rallye gedacht. Insbesondere für die deutschen Interessenten ist wohl die von Fiat herausgegebene Edition Walter Röhrl gedacht gewesen, die auch den Schriftzug der Unterschrift Walter Röhrls trug. Auf rund 115 PS kam der Fiat 131 Sport 2000 TC 1978, wog 1020 kg, und werksseitig wurde ein Höchstgeschwindigkeit von 175 km/ angegeben bei einer Beschleunigung von 0-100 km/h von 10,3 Sekunden (zum Vergleich: beim ersten VW Goltf GTi, der dem deutschen ja als der prima prima legendäre Sportwagen gilt, waren es bei 810 kg Gewicht 182 km/h bei einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,2 Sekunden). Und das war natürlich schon ein Schluckspecht, der Wagen. Jedenfalls gemessen an heutigen Verhältnissen - wenn man es auf moderne Elektroautos bezieht, dann hat der Fiat aus den späten 1970er Jahren ja sowieso ein schlechtes Standing. Naja, so ist eben der Lauf der Zeit. Dennoch bleibt die Karosserie in ihrer Formgebung ein starkes Stück Zeitgeschichte. Von der Bulligkeit eines Gruppe-5-Autos ist zwar direkt noch nichts zu sehen, aber die Kantigkeit, mit der der Fiat daherkommt, die ist im modernen Dschungel glattgefräster Fahrzeuge (trotz aller Sicken) nicht so leicht erreichbar. Das Schöne an der ganzen Sache ist ja, dass man mittels des Modellbaus solche Dinge einigermaßen ressourcensparend in die Vitirine stellen kann.

1/87

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Klar, das ist der klassische Maßstab H0. Eisenbahnen fahren in ihm, das Miniwunderland in Hamburg ist in ihm aufgebaut, und tolle kleine Automodelle gibt es in ihm auch.

Brekina Drummer 22601 Fiat 131 mirafiori blau+

Das ist ja die amerikanisch anmutendste kleine Familienlimousine, die es von Fiat je gab, der Mirafiori mit den fetten Stoßfängern. Wenn wir uns recht erinnern, spottete damals ja eine bekannte deutsch so genannte Autozeitung darüber, dass der Lancia Stratos im Rallyebereich durch eine sehr behäbige italienische Familienlimousine abgelöst werden sollte, und man den Fiat 131 Abarth nur gewählt habe, damit etwas vom Glanz der Rallyesiege auf die Hauptmarke Fiat abfiele. Aber da hat man es sich unsrer Meinung nach etwas zu einfach gemacht. Jedenfalls muss man zugeben, dass der Fiat in der Seitenansicht natürlich völlig auf die Form der Familienlimousine abhebt. Da gibt es keinen Zweifel. Steil ragt die Windschutzscheibe empor, ebenso steil fällt das Heckfenster ab, da wird an dem Auto weder etwas schöngefärbt noch schöngezeichnet, die harte Kante dominiert. Aber was soll man sagen: Glasfaserlichtleitung für die Bedienelemente und erster OHV-Motor, das ist doch schon mal etwas in der unteren Mittelklasse. Besonders überzeugt uns hier bei Brekina aber im kleinen Maßstab, dass die Details in der Seitenlinie hervorragend gefasst sind: Chrom an den Türgriffen, Chrom und Gummi an der Seitenleiste, da wurde offenbar kein Aufwand der Doppelbedruckung gescheut, um beide Details naturgetreu zum Vorschein kommen zu lassen. Und wenn man ganz besonders genau hinsieht, erkennt man ja auch das kleine Schild im Heckbereich, das gemeinhin die Kubikzentimeterzahl des Hubraumes angegeben hat. Recht gängig waren hier wohl die Schilder mit der 1600 für den 1,6-Litermotor mit 75 Pferdestärken. Von vorne blickt das Auto ein wenig ernst, aber auch Unaufgeregtheit ausstrahlend in die Runde, dank der gleichmäßigen Doppelscheinwerfer. In der Frontansicht kann man das ganz schön deutlich sehen. Brekina / Drummer haben es sich hier auch nicht nehmen lassen, die Chromleisten beziehungsweise Chromteile im Kühlergrill naturgetreu und realistisch zu versilbern. Unserer Meinung nach wird das kleine Modell dadurch recht tüchtig aufgewertet. Apropos Chrom: den amerikanische anmutenden Stoßfänger hat man dort, wo er im Original verchromt ist, auch versilbert.

Brekina Drummer 22602 Fiat 131 mirafiori dunkelrot+

Hier ist er in dunkelrot, der Familien-Fiat 131 Mirafiori. Jetzt darf man das auch nicht missverstehen - hier wird ja mitnichten auf irgendein Wunderblumendasein abgehoben oder angegeben, nein, dazu geht es ja viel zu untere-Mittelklasse-mäßig zu, als dass man hier mit blumenreichen Metaphern einen auf dicke Hose machen wollte, sondern man ist hier auf den Spuren der Kleinfamilie unterwegs. Die Bezeichnung mirafiori (es wird eigentlich ja auf dem Typenschild auch klein geschrieben, wenn wir uns da richtig auf den Kofferraumhauben auskennen) stammt ja doch eher von einem Fiat-Werk. Dieses war von Fiat Turiner Stadtteil Mirafiori errichtet worden - und (interessantes Detail) Mussolini musste am 15. Mai 1939 die Einweihungszeremonie wegen der Feindseligkeit der Arbeiter vorzeitig verlassen. Das hinderte ihn allerdings nicht, die Fabrik später als "perfekte Faschistische Fabrik" zu bezeichnen. Na, wie dem auch sei, hier von Brekina liegt also ein Modellfahrzeug vor, in dem diese Fabrik ja vom Namen her verewigt worden ist. Die Seitenansicht verrät auf den ersten Blick: es handelt sich um eine viertürige Limousine mit Kofferraum in dunkelrot. Also nicht nur der Kofferraum ist dunkelrot, sondern das ganze Fahrzeug. Vielleicht kann man es auch schon als rostrot bezeichnen, ohne dem Fahrzeug damit zu nahe treten zu wollen. Sehr stark tritt die Leiste auf de Fahrzeugseite hervor. Im Original handelt es sich eigentlich um eine Chromleiste, die eine Gummilippe einfasst, aber von dem Schwarz des Gummis ist hier nicht mehr viel zu erkennen. Vielleicht ist das aber dann am Ende auch ein bisschen zu viel verlangt im Maßstab 1:87. Die Front aber enthüllt, dass hier versucht wurde, vorbildgetreu und realistisch zu arbeiten. Alles, was im Original mit Chrom ausgestattet wurde, ist hier auch silbern dargestellt. Sollen wir jetzt einmal richtig mäkelig werden und an kleinsten Details herumkritisieren? Wenn man sich Fotografien des Originals ansieht, merkt man beim genauen Nachzählen natürlich, dass in der Vorbildversion im Kühlergrill fünf verchromte Leisten in der Mitte sind und im maßstäblichen Modell lediglich vier. Aber da bei Brekina / Drummer sogar die leicht rundliche Anordnung der Leistenenden stimmt, sehen wir einmal gnädig darüber hinweg.

Busch 40305 BMW 3,5 CSL Rennwagen Nr. 43+

Das ist natürlich ein Brummer, der 3,5er CSL. Dieser war für das Schnitzer-Motorsport-Team in LeMans 1976 am Start, und zwar am 12./13. Juni 1976, also mitten im schönsten Sommer. Die hoffnungsvollen Fahrer mit diesem Auto waren Dieter Quester aus Österreich, Albrecht Krebs aus Deutschland und Alain Peltier, der Belgier. Aber das multinationale Fahrergrüppchen vom Schnitzer-Team musste das Rennen vorzeitig aufgeben, ein Feuer beendete den Traum von Le Mans, und das blieb, soweit wir wissen, auch der einzige Einsatz von Albrecht Krebs bei dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Dabei sind die BMW 3,5 CSL ja nicht die schwächsten Fahrzeuge gewesen, die man im Motorsport der damaligen Zeit aufbieten konnte, ganz im Gegenteil. Die Rennversion erreichte beinahe wahnsinnig anmutende 440 PS an Motorleistung. Die Beschleunigung von 0-100 km/h geschah in 4,0 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit betrug 275 Stundenkilometer. Das ist alles kein Pappenstiel, und man erkennt es bereits an der Silhouette, dass hier von irgendeiner Art von Bescheidenheit oder Understatement kaum die Rede sein kann. Alles ist verbreitert, was durch Breite optisch etwas hermachet, der Spoiler ist ein richtiggehender Flügel, also das ist kein irgendwie leicht getuned wirkendes und auf Rennfahrzeug getrimmtes Automobil aus dem regulären Straßenverkehr, sondern ein waschechter Rennwagen. Die BMW 3,5 CSL wurden auch (also nicht in dieser Lackierung) über die Bemalung als Art Cars zu einem echten Phänomen. Verschiedene Fahrzeuge dieser Reihe wurden, angefangen im Jahre 1975, durch namhafte Künstler gestaltet und landeten auch nicht nur auf irgendwelchen Schickimicki-Auktionen, sondern wurde bei echten Rennen im rauen Motorsportgeschehen eingesetzt. Dieser BMW hier - wo genau das Feuer war, wissen wir jetzt nicht und daher auch nicht, wie groß der Grad der Beschädigung ausfiel - ist aber von der Lackierung eher schlicht gehalten. Ein grünes Grün (über das es ansonsten nicht viel zu sagen gibt) wird durch die typischen Rennstreifen im Dekor der BMW-Werksteams ergänzt. ein bisschen flimmert es ja vor den Augen, denn man kommt nicht ganz daran vorbei, hier an Komplementärkontraste zu denken. UNd Art Car hin oder her - am wichtigsten ist doch, dass man dieses schöne Modell auch als Otto Normalverdiener leicht sein eigen nennen kann, wenn man es als kleines Modell im H0-Maßstab von Busch bezieht.

Herpa 22354 Fiat 124 Spider rot

Herpa 022354 Fiat 124 Spider rotDer Herpa Fiat Spider tut alles, was man von einem Fiat 124 Spider so erwarten würde. Er ist rot, er ist von Fiat, und er spidert so in der Gegend herum. Nicht umsonst gehört der 124er Spider mit zu den beliebtesten Autos, die Fiat je gebaut hat. 200 Tausend Stück sind rund von ihm hergestellt worden, und zwar in den rund 19 Jahren seines Erscheinens. Dieser hier wurde zwischen 1966 und 1985 gebaut, und wer ihn besitzt, hat jetzt einen veritablen Oldtimer in seiner Garage - oder, ja eben, oder er hat ein kleines Modell von Herpa, das aufgrund seines Maßstabes von 1/87 geeignet ist, die heimische Eisenbahnlandschaft oder ein schönes Diorama zu verzieren. Das Original hat da eine ganz lustige Geschichte aufzuweisen, so dass zum Beispiel nach Einstellung der Produktion durch Fiat noch eine Auflage von Pininfarina gekommen ist, die aber weiterhin durch Fiat vertrieben worden ist. Bis zu 190 km/h haben die am stärksten motorisierten Fiat 124 Spider so auf die Straße gebracht, was eine ganz respektable Geschwindigkeit für einen vergleichsweise schmal geschnittenen Flitzer ist. Wenn man dann am Steuer sitzt, kann man sich so recht als Spiderman fühlen (haha, so, jetzt hätten wir diesen Kalauer auch einigermaßen holperig über die Bühne geschaukelt). Einer der großen Rivalen des Fiat 124 Spider war ja bekanntermaßen der Alfa Romeo Spider, der übrigens auch in einer seiner Versionen in dem Dustin-Hoffman-Film "Die Reifeprüfung" eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Man hätte das für emin Empfinen aber genauso schick mit dem Fiat 124 Spider inszenieren können. Sehr knuffig war der 124 Spider ja auch in der Rally-Version mit schwarzer Motorhaube. Und der scheint mir auch recht flott unterwegs gewesen zu sein. Nicht, dass wir damals oder heute das Geld gehabt hätten, uns so ein Gefährt zuzulegen. Es gibt ja auch seit dem Jahr 2016 wieder einen Fiat 124 Spider als Nachfolger dieser Legende, aber ob ihm auch eine genau so lange Laufzeit gelingen wird, das steht wohl in den Sternen der automobilen Zukunft. Der kleine Fiat 124 Spider von Herpa aber, der wird in unserer Sammlung ohne Weiteres die Jahrzehnte überdauern können.

 Herpa 22354 Fiat 124 Spider rot

Herpa 23528 Fiat X1/9 gelb

Herpa 23528 Fiat X1/9 gelbDieser Flitzer, der von 1972-1988 gebaut wurde (also "in echt", natürlich), ist von der ganzen Anmutung her mit einer Reihe von kleineren Sportwagen verwandt, wenn man einmal die Silhouette betrachtet. Zum Beispiel könnten man an den so genannten VW Porsche oder Porsche 914 denken (1969-1976), der ebenfalls mit einem Mittelmotor ausgestattet war. Oder der deutlich später erschienene Toyota MR 2 der ersten Generation. Dieser wirkt ebenfalls schon vom reinen Aufbau her unmittelbar als Designverwandter. Die Bezeichnung Sportwagen erscheint aus heutiger Sicht ja schon ein wenig übertrieben, aber man soll das alles nicht unterschätzen. Die 75 PS, die der Motor leistete, sorgten für eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 13,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit betrug bei den normalen Modellen 170 km/h. Ein großer Teil der Produktion ist auf den US-Markt gegangen, vermutlich direkt nach Kalifornien, wo man sonnige lifestyle-Flitzer sicher besonders geschätzt hat. Von Anfang an galt er auch als Sportflitzer mit exzellentem Handling. Na, und wenn man sich das kleine Modell von Herpa so ansieht, dann geht ja auch die Sonne(nblume) im Herzen auf. Angeblich werden solche Autos heutzutage nicht mehr gebaut, und das sit vermutlich nicht nur der verklärte Blick des Nostalgikers, der hier wirkt, sondern es sind schon Tatsachen. Ob man aber viel mehr Auto braucht (vor allem auch viel mehr an technischem Gedöns und Schnickschnack), as lässt sich sicher redlich fragen. Sportlich und spartanisch geht es in diesem Auto zu, aber auch verhältnismäßig geräumig im Innenraum. Das Cockpit war nicht ohne Beinfreiheit und zwi Kofferräume gab es auch noch dazu. Und all das auf ca. 880 kg Auto verteilt, da kann man eigentlich nicht meckern. Es muss nur das Wetterchen mitspielen, damit man das angeblich recht einfach zu montierende Targadach auch häufiger einmal abnehmen und in der Garage stehen lassen konnte, um in Freiluftmanier mit der Süßen durch die Gegend zu fahren. Um Kurven herum, in Kurven hinein und aus Kurven wieder heraus. Ja, und was bedeutet das alles auf der H0-Modelleisenbahn? Am besten baut man eine kurvige Strecke auf, auf der man solch einen Wagen standesgemäß plazieren kann.

Herpa 23528 Fiat X1/9 gelb. Herpa 23528 Fiat X1/9 gelb

Herpa 24549-002 Alfasud Ti beige

Herpa 024549-002 Alfasud Ti beigeDer Alfasud ist so ein Alfa von Alfa Romeo, der zu einer Reihe von Alfa Romeos gehört, die einen Ruf begründet haben, der Alfa Romeo immer noch anhängt. Hier sieht man ihn in seiner ganzen Pracht in beige. Ja, zwischen 1972 und 1983 gab es ihn, und in der hier abgebildeten Variante Ti war er auch um einiges leistungsstäker als in der Basisversion. Die berühmten Streiks des Werkes Pomigliano d'Arco haben das Ihrige dazu beigetragen, dass viele der Besitzer nicht so recht mit ihrem Alfasud glücklich wurden, dabei galten italienische Autos durchaus als avanciert zu der Zeit - und auch von den Fahrleistungen her als interessant. So bot eigentlich der Alfasud auch bei kompakten Abmaßen ein verhältnismäßig großzügiges Raumangebot, aber das half dann am ende doch alles nichts, da viele von den Alfasuds einen Ruf als nachgerade technisch anfällige Rostlauben hatten. Jetzt ist die beige Variante hier, die wir im Besitz haben, nicht die sexieste aller denkbaren Varianten, aber das stört uns eigentlich nicht so sehr. Italienisch ist nun einmal italienisch, und das ist beim Automobil nun einmal ein sehr wichtiges Charakteristikum. Für alles andere kann man ja zu emotionslosen Kartoffelkisten aus allerlei tüchtigen Ländern greifen, aber die wirklich emotionale Reaktion, sogar bei einem Kompaktwagen, die gibt es halt nur, wenn Blechkleid und Motörchen südländisch daherkommen. Alles andere ist Hüttenkäse. Naja, wollen wir mal nicht übertreiben, denn hier in dieser beigen Variante macht der Alfasud ja auch nicht unbedingt Lust auf Autorennen oder so. In seiner schönsten Form übrigens wurde der Alfasud eigentlich als Coupé unter dem Namen Sprint noch bis in die späten 80er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts hergestellt, die Ausgangsbasis ist und bleibt und war damals wie heute aber der Alfasud. Boxermotoren kamen in ihm zum Einsatz, die mittels ihrer flacheren Bauform auch angetan waren, den Schwerpunkt des Wagens zu senken, was sich wiederum positiv auf das Fahrverhalten auswirken kann. Die Geräuschdämmung im Alfasud war nach heutigen Zeugnissen auch gar nicht so übel, also eigentlich hätte der kleine Kerl das Zeug zu einem richtigen kleinen Erfolg gehabt. Zu wünschen wäre es ihm gewesen. Am Ende haben wir hier aber einen kleinen rostfreien Alfasud von Herpa. Das ist ja auch ganz schön!

Herpa 024549-002 Alfasud Ti beigeHerpa 024549-002 Alfasud Ti beigeHerpa 024549-002 Alfasud Ti beigeHerpa 024549-002 Alfasud Ti beige

Herpa 24907-002 Volvo P 1800, feuerrot+

Hier ist ein Bild vom schönen Herpa Volvo P 1800. Er ist hier in der ebenfalls prima Farbe rot, sogar feuerrot katalogisiert. Eigentlich müsste man ja sagen, es handelt sich um eine Art Ferrari im "Volvspelz" oder so, wenn man denn so einen krummen und schiefen Kalauer einfach so ungeniert über die Bühne hieven will. Bis zu 124 PS haben die Motoren geleistet, die man in dieses Coupé eingebaut hat, je nach Modelljahr und Geldbeutel des Besitzers, und bis zu 190 km/h schnell ist das Automobil aus Schweden dabei gewesen. Zu haben war der Volvo aus neuer Produktion in den Jahren 1961-1972, und es sind fast 40.000 Exemplare davon gebaut worden. Einer dieser Volvos, ein Volvo P 1800 S hält übrigens den Kilometerrekord für PKW, ist anscheinend immer noch im Besitz seines ersten Käufers und hat bislang mehr als 4,8 Millionen Kilometer abgespult. Das S in der Typenbezeichnung steht übrigens für Schweden (oder Sverige, wie bekanntlich die Schweden sagen), denn die Produktion des Volvo P 1800 ist von England nach Schweden gewandert, das heißt, dass der Wagen sozusagen heimgeholt wurde. Vielleicht hat das aber zu der Zeit noch keine so überragende Rolle gespielt. Eins ist jedenfalls klar: wenn man den Volvo P 1800 von Herpa kauft, dann hat man einerseits nicht so einen hohen Anschaffungspreis, sondern ist mit einer Handvoll Euronen dabei, gleichzeitig hat man aber auch so gut wie keine Folgekosten, und weiterhin muss man sich zeitlebens keine Sorgen machen, dass irgendwie der Teufel Rost eine Rolle spielen sollte. Vielleicht spielt dieser aber auch bei dem Rekordmodell von Irv Gordon kaum eine Rolle, ansonsten könnte man sich das mit dem Rekordfahren ja auch nicht so ganz richtig vorstellen. Ob man allerdings den kleinen Herpawagen dazu bringen wird, dass er auch nur in die Nähe von 4,8 Millionen gefahrenen Kilometern kommt, das kann man ja getrost bezweifeln. Vielleicht kann man ihn mit dem Finger ein bisschen auf der H0-Eisenbahnstrecke hin und her bewegen, aber so ein richtiges Fahrgefühl kommt wahrscheinlich nicht auf. Dafür könnte man ja ein paar Transparente erstellen, mit denen man Irv Gordon und seinen Rekordwagen feiert.

Herpa 36269 Ferrari 348 tb Challenge 1994 Jürgen Stockmar

Herpa 36269 Ferrari 348 tb Challenge 1994 Jürgen StockmarEine super Flitzekiste, der Ferrari. Der Ferrari 348 sieht für meinen Geschmack ohnehin sehr schön aus. Vielleicht liegt das an verschiedenen Fernsehserien meiner Kindheit? Das könnte sein, wobei man natürlich gleich einwenden kann, dass Magnum nie einen 348er gefahren ist, sondern einen 308er. Aber sei's drum - verklärte Vergangenheit ist eben verklärte Vergangenheit. Herpa hat dieses Fahrzeug jedenfalls sehr schön hingekriegt, das 1994 in der Ferrari Challenge gefahren ist. Diese alljährlich stattfindende Rennserie war in den Jahren 1993-1995 für Ferrrari 348 da. Ich glaube, dass es sich um eine Art von Rennevent für Privatbesitzer eines Ferraris handelt, die sich etwas mehr in den Rennzirkus einbringen wollen, aber vielleicht gehe ich da auch fehl in der Annahme. Beziehungsweise in der Aufnahme. Der Ferrari 348 tb hat übrigens ganz schöne Fahrleistungen. Er leistet 224 kW, also in PS gesprochen 300, und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in ziemlich flotten 5,6 Sekunden. Das Modell von Herpa wiegt nur wenige Gramm, aber das zulässige Gewicht des Ferraris in der Rennserie war 1393 kg. Das kriegt man mit einem kleinen Kunststoffmodell ja nie und nimmer hin. Interessanterweise hat der Ferrari 348 dort seinen Motor, wo wir als Autobesitzer ohne Ambitionen auf solch ein exklusives Fahrzeug normalerweise den Kofferraum vermuten würden. Auf der Abbildung kann man das ganz schön deutlich sehen. Na, da kann man doch auch etwas lernen, wenn man sich nur das Modell leisten kann, nicht aber das richtige Fahrzeug. Und dann kann man den Ferrari ja noch in ein Diorama einbauen. Wo man natürlich jetzt so ein Rennfahrzeug auf der klassischen Eisenbahn unterbringen würde, das kann man nicht mit letzter Bestimmtheit sagen. Immerhin ist ja der Maßstab des Modells das ganz traditionell das so genannte H0, nämlich eben der Maßstab 1:87. Vielleicht findet sich ja ein Reihenendhaus von NOCH, vor dem man den Ferrari parken kann. So wie es sich auch in der Wirklichkeit immer wieder zuträgt.

Herpa 36269 Ferrari 348 tb Challenge 1994 Jürgen Stockmar Herpa 36269 Ferrari 348 tb Challenge 1994 Jürgen Stockmar

Die Fahrzeuge sind wirklich gelungen. Wer noch keinen hat, dem sei der Kauf dringend empfohlen. Wenn man es genauer sehen will, klickt man auf das Vorschaubild. Jedenfalls öffnet sich wie immer eine größere Aufnahme des Modells, wenn man auf das kleine Vorschaubild klickt, den so genannten Thumbnail. Beziehungsweise Daumennagel oder Kontaktabzug, wie man auch sagen könnte, wenngleich diese Bezeichnungen natürlich nicht vollkommen zutreffend sind.

NEO 87480 Fiat Dino Spider 2000 Baujahr 1966 - 1972 rot+

Das ist wohl eines der schönsten Fahrzeuge, mit denen Fiat und jetzt auch Neo mein Herz erfreuen kann. Benannt ist der Fiat Dino nach dem Sohn von Enzo Ferrari, Alfredo, der mit nur 24 Jahren an einer degenerativen Muskelkrankheit in Mailand verstarb, Ihm zu Ehren gab es im Dunstkreis der Ferrari-Fahrzeuge mehrere Modelle, die den Namen "Dino" trugen, der sich von der Koseform des Namens Alfredo, nämlich Alfredino ableitet. Dino Ferrari war bereits in seinem jungen Alter Ingenieur und Mitentwickler unkonventioneller Motoren für den Rennsport. Ursprünglich hatte Dino Ferrari die Firma von seinem Vater Enzo übernehmen sollen, aber die tragisch verlaufende Krankheit machte dem ein schlimmes Ende. Der Fiat Dino jedenfalls scheint ein würdiges Modell zu sein, mit dem man einen jungen Konstrukteur ehren kann. Das Design des Fiat Dino Spider stammt von Pininfarina, einer Designschmiede, die den meisten Enthusiasten italienischer Autos ja hinlänglich bekannt sein dürfte. Der Fiat Dino 2000 hatte einen Motor mit 1998 cm³ Hubraum und leistete 160 PS. Das ist für die damalige Zeit Ende der 1960er Jahre doch ein beachtliches Quantum Sportlichkeit, zumal es sich sogar um einen Sechszylinder handelt. Dass dieser Wagen bei Fiat produziert wurde, hat vermutlich auch seinen Grund in den Homologationsvorschriften gehabt und ist wohl der verlangten Stückzahl von 500 Exemplaren geschuldet, die Fiat deutlich besser erreichen konnte, als es für Ferrari möglich gewesen wäre. Eine Endgeschwindigkeit von 210 Stundenkilometern muss in dem sportlichen Spider zu erreichen gewesen sein, was für ein offenes Fahrzeug schon ein ganz schön hohes Tempo ist. Von der Firma NEO ist der Wagen im Modell ausgesprochen hübsch und detailreich ausgeführt, obgleich ja die Verkleinerung um das 87fache eine ganz schöne Herausforderung darstellt. Runde Formen dominieren an den Kotflügeln, die fast schon knuffig aussehen, gleichzeitig aber auch eine gewisse Dynamik ausstrahlen. Das Heck überzeugt durch das kleine Turiner Nummernschild. Dass die Kofferraumhaube liebevoll herausgearbeitete Metallscharniere hat, ist auch ein besonders charmant wirkendes Detail. In der Frontalansicht ist auch bei aller Sportlichkeit ein typisches Fiat-Gesicht im Fahrzeug zu erkennen.

Ricko 129032 Lancia Delta HF Integrale Evo 2, No.1, Martini Racing 1992

Ricko 129032 Lancia Delta HF Integrale Evo 2, No.1, Martini Racing 1992Diesen kleinen und sehr feinen Lancia Delta HF Integrale gibt es von der Firma Ricko, die interessanterweise auf ihrer Internetpräsenz als "Ricko Ricko" präsent ist, wie es scheint. Der Lancia Delta ist ein interessantes Kompaktfahrzeug, dem in der Version HF im Rallyesport und im Rennsport gleichermaßen eine schöne Karriere gelungen ist. In der hier abgebildeten Version als Integrale Evoluzione II leistete der 2-Liter-Motor 215 PS alter Prägung, also 158 kW in moderner Sprechweise. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h beschleunigte das kleine Auto bereits in der Serienversion in 5,7 Sekunden von 0-100 km/h. Das ist recht spritzig, sogar für moderne Verhältnisse. In der Version, die letzten Endes im Rennsport zum Einsatz kam, sind die Verhältnisse noch einmal etwas verschärft. In der World Rallye Championship konnte der Wagen daher auch eine beeindruckende Reihe von Siegen herausfahren. Bei uns Enthusiasten im kleinen Maßstab allerdings geht es weniger brachial zu. Das ist auch gut und vernünftig so. Schließlich sollen unsere Modelle ja nicht auch noch mit einem riesigen Benzinverbrauch aufwarten, da reichen uns ja die paar Kubikzentimeter Öl, die in die Herstellung des federleichten Plastikmodells geflossen sind, vollkommen aus.

Ricko 129032 Lancia Delta HF Integrale Evo 2, No.1, Martini Racing 1992

Aber träumen wird man ja wohl noch dürfen von so einem Boliden der Rennstrecke im Kompaktwagenformat. Wo man natürlich jetzt so ein Rennfahrzeug auf der klassischen Eisenbahn unterbringen würde, das kann man nicht mit letzter Bestimmtheit sagen. Immerhin ist ja der Maßstab des Modells das ganz traditionell das so genannte H0, nämlich eben der Maßstab 1:87. Vielleicht findet sich ja ein Reihenendhaus von NOCH, vor dem man den Ferrari parken kann. So wie es sich auch in der Wirklichkeit immer wieder zuträgt. Die Fahrzeuge sind wirklich gelungen. Wer noch keinen hat, dem sei der Kauf dringend empfohlen. Wenn man es genauer sehen will, klickt man auf das Vorschaubild. Jedenfalls öffnet sich wie immer eine größere Aufnahme des Modells, wenn man auf das kleine Vorschaubild klickt, den so genannten Thumbnail. Beziehungsweise Daumennagel oder Kontaktabzug, wie man auch sagen könnte, wenngleich diese Bezeichnungen natürlich nicht vollkommen zutreffend sind.

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Ricko 131617 Fiat Punto rot

Ricko 131617 Fiat Punto rotDas ist in der Tat eine scharfe kleine Chilischote, der Fiat Punto in dieser Ausführung von Ricko. Es gibt die aktuelle Ausführung ja meines Wissens für die Modelleisenbahn noch von keinem Hersteller, daher müssen wir mit dieser 2. Generation der Fiat Punto Vorlieb nehmen. Wenn man sich die Rückseite genauer besieht, so findet man dort ja die eigentlich gefälligere Form der Rückleuchteneinheit. Diese ist einem Facelift im Jahre 2003 zum Opfer gefallen, was bedeutet, dass es sich bei diesem Modell auf jeden Fall um eine Abbildung eines Fiat Punto von vor 2003 handeln muss. Es ist ganz niedlich, dass man den ja auch im Maßstab 1:87 beziehungsweise für die H0-Modelleisenbahn erhält, denn ansonsten hat man nicht so viele Möglichkeiten, relativ zeitgenössische italienische Importautos auf die Modelleisenbahn zu bringen, die sich ein typischer Bewohner des Mehrfamilienhauses an der Bahnstrecke auch leisten kann. Man findet ja des Öfteren in den einschlägigen Dioramen am Rande der Bahnstrecke irgendwelche Villenviertel (jaja, als ob!), in denen die dicksten Schlitten herumfahren: Lamborghinis, Bugattis oder sauteure BMWs. da kann man sich ja das Lachen nicht verkneifen. Immer beharren die Modellbahnenthusiasten darauf, dass alles möglichst realistisch zugehen muss, und dann so etwas. Als würde irgendjemand, der finanziell in der glücklichen und privilegierten Lage ist, einige hunderttausend Euro für ein Automobil auszugeben ernsthaft auch nur in Sichtweite einer Eisenbahnstrecke wohnen wollen. Der hier abgebildete Fiat Punto ist natürlich von sportlicher Natur, das heißt, es müsste der Fiat Punto HGT sein, der mit einem 130 PS Benzinmotor ausgestattet war und in der Spitze 205 km/h gefahren ist. Damit müsste er wie ein Wirbelwind über die Modelleisenbahnlandschaft düsen können, so dass man mit dem Zug kaum hinterher kommt. Das Einzige, was ich an dem Modell etwas merkwürdig finde, ist, dass die schwarzen Applikationen an den Türen eigentlich ja Kunststoffteile beziehungsweise Kunststoffüberzüge darstellen, die in der Wirklichkeit, wenn überhaupt, dann doch eher mattrot gewesen sein sollten - beziehungsweise sogar eher noch in Wagenfarbe lackiert.

Ricko 131617 Fiat Punto rot.Ricko 131617 Fiat Punto rot..

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Ricko 38829 Fiat Punto schwarz

Ricko 38829 Fiat Punto schwarzRicko 38829 Fiat Punto schwarz: Das ist in der Tat ein süßer kleiner Fratz, der Fiat Punto in dieser Ausführung von Ricko. Es gibt die aktuelle Ausführung ja meines Wissens für die Modelleisenbahn noch von keinem Hersteller, daher müssen wir mit dieser 2. Generation der Fiat Punto Vorlieb nehmen. Wenn man sich die Rückseite genauer besieht, so findet man dort ja die eigentlich gefälligere Form der Rückleuchteneinheit. Diese ist einem Facelift im Jahre 2003 zum Opfer gefallen, was bedeutet, dass es sich bei diesem Modell auf jeden Fall um eine Abbildung eines Fiat Punto von vor 2003 handeln muss. Es ist ganz niedlich, dass man den ja auch im Maßstab 1:87 beziehungsweise für die H0-Modelleinsenbahn erhält, denn ansonsten hat man nicht so viele Möglichkeiten, relativ zeitgenössische italienische Importautos auf die Modelleisenbahn zu bringen, die sich ein typischer Bewohner des Mehrfamilienhauses an der Bahnstrecke auch leisten kann. Man findet ja des Öfteren in den einschlägigen Dioramen am Rande der Bahnstrecke irgendwelche Villenviertel (jaja, als ob!), in denen die dicksten Schlitten herumfahren: Lamborghinis, Bugattis oder sauteure BMWs. da kann man sich ja das Lachen nicht verkneifen. Immer beharren die Modellbahnenthusiasten darauf, dass alles möglichst realistisch zugehen muss, und dann so etwas. Als würde irgendjemand, der finanziell in der glücklichen und privilegierten Lage ist, einige hunderttausend Euro für ein Automobil auszugeben ernsthaft auch nur in Sichtweite einer Eisenbahnstrecke wohnen wollen. Der hier abgebildete Fiat Punto ist natürlich von sportlicher Natur, das heißt, es müsste der Fiat Punto HGT sein, der mit einem 130 PS Benzinmotor ausgestattet war und in der Spitze 205 km/h gefahren ist. Damit müsste er wie ein Wirbelwind über die Modelleisenbahnlandschaft düsen können, so dass man mit dem Zug kaum hinterher kommt. Das Einzige, was ich an dem Modell etwas merkwürdig finde, ist, dass die silbernen Applikationen eigentlich ja Kunststoffteile beziehungsweise Kunststoffüberzüge dar, die in der Wirklichkeit, wenn überhaupt, dann doch eher mattschwarz gewesen sein sollten - beziehungsweise sogar eher noch in Wagenfarbe lackiert. Man hätte also durchaus den realistischen Gesamteindruck durch ein Beibehalten der schwarzen Farbe noch unterstreichen können.

Ricko 38829 Fiat Punto schwarz Ricko 38829 Fiat Punto schwarz.Ricko 38829 Fiat Punto schwarz

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Ricko 38832 Alfa Romeo 33.2 Daytona Racing (1968) Nr. 20

Ricko 38832 Alfa Romeo 33.2 Daytona Racing (1968) Nr. 20Der Alfa Romeo 33.2 ist ein echter Rennwagen, der nicht einmal im entferntesten durch seine Form irgendene Affinität zum Straßenverkehr ausstrahlen möchte und daher alle Assoziationen mit alltäglichen Nutzungsweisen des Automobils weit von sich weist. Weder zum Einkaufen oder für die Fahrt zur Arbeit, noch um die Kinder zur Schule zu bringen, würde man eine Fahrzeug dieses Aussehens und dieser Motorisierung ja jemals ernsthaft einsetzen wollen, wenn man nicht von seinen Nachbarinnen und Nachbarn und überhaupt allen, die bei so etwas zuschauen könnten oder eines solchen Spektakels zeuge werden könnten, für völlig wahnsinning und unzurechnungsfähig gehalten werden möchte. Ja, ist so eine Aussage wie die gerade eben vollzogenen, denn überhaupt haltbar? Natürlich würde man eine Auto mit Rennlackierung zu so etwas nicht einsetzen, aber die Firma Alfa Romeo hat auf der Basis eines solchen Rennautomobils ja durchaus eine Variante entworfen, gebaut und vertreiben, die den Straßenverkehr fest im Blick  hatte, nämlich in der Version "Stradale", also "für die Straße". Das überrascht den ahnungslosen Betrachter ja doch schon ein wenig, oder etwa nicht? Immerhin mit einem 230 PS starken Motor hat Alfa Romeo diese Version ausgestattet, was viel weniger ist als es zum Beispiel bei der Rennmaschine der Fall ist. Dafür muss man aber sagen, dass auch die abgespeckte Version "Stradale" nichts für den durchschnittlichen Geldbeutel ist - noch viel weniger natürlich die Rennversion. Aber das macht ja nichts, denn solche automobilen Träume gibt es ja häufig auch in verkleinerter Nachbildung als Fahrzeugmodell, so dass man sie sich auch als etwas weniger betuchter Zeitgenosse leisten kann. Ricko hat, wie man aus dem Titel dieses Eintrages unschwer ableiten kann, auch genau so etwas auf Lager. Das Modell ist in gewohnter Weise schön detailliert, wirkt sehr italienisch und hervorragend rot, jaja, die Farbe der Liebe... hier liefern wir aufgrund der düsteren Lichtverhältnisse übrigens mal ein herrlich ein unscharfes Foto .. wie immer liefert der Klick auf das Thumbnail das ganze Elend... beziehungsweise das Fahrzeug in seiner ganzen Pracht, wenn man einmal so sagen darf.

Schuco 21888 VW Käfer - Herbie+

Ja, das ist er, der kleine pfiffige Käfer Herbie. Also der Herbie ist unter den VW Käfern ja schon ein ganz besonderes Fahrzeug. Er ist Filmheld und Herzensbrecher in einem, gleichzeitig Maschine und irgendwie auch Mensch, also ein ziemlicher Hybrid. Und zwar schon zu einer Zeit, als von Hybriden noch gar nicht so sehr die Rede war. Außer vielleicht in der Botanik. Naja, da kennen wir uns jetzt zugegebenermaßen aber nicht so aus. Jedenfalls ist der VW Käfer Herbie über die Walt-Disney-Filme zu gewltiger und internationaler Berühmtheit gekommen. Irgendwie ist Herbie auch der Inbegriff des knuffigen Automobils. Er hat ja auch seine Nachahmer inspiriert, allen voran natürlich die deutsche Produktion von Robert Zehetmaier, nämlich Dudu. Aber irgendwie ist und bleibt Herbie ja das Original, denn er kam ja schon deutlich als erster. Dass er bereits 1968 auf die Leinwand kam, legt davon ein beredtes Zeugnis ab. Herbie hat ein prima Faltdach, das man auffalten kann (wie der Name es uns ja schon verrät), um einiges hereinzulassen. Die frische Luft zum Beispiel, oder natürlich den Sonnenschein. Ja, let the sunshine in heißt es dann ja nicht nur bei Herbie und Walt Disney, sondern auch im Musical Hair, das merkwürdigerweise auch im Jahre 1968 als Broadway-Musical ganz groß herauskam. Dass zwischen diesem Hippie-ikonischen Theaterstück mit musikalischer Komponente und einem deutschen Auto, das einmal als Kraft-durch-Freude_Wagen angefangen hat, eine solche Beziehung bestehen sollte, ist doch wirklich bemerkenswert. Ja, und wenn man dann noch in Erwägung zieht, welche Nummer immer schön groß auf dem Herbie prangt, nämlich die Zahl 53, dann ist die internationale Versöhnung ja komplett. Das glaubt Ihr nicht? Ja, aufgepasst. Der fünfte Buchstabe des Alphabets ist ja bekanntlich das E und der dritte Buchstabe des Alphabets ist der Buchstabe C. Wenn man das zusammennimmt, kommt man zu EC, also auf Englisch die Abkürzung für European Community. Ja, Amerika, Deutschland und die versammelte Europäische Gemeinschaft, alles zusammen unter einem Dach - einem Faltdach, sozusagen. Und die Hippies natürlich auch.

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Schuco 25479 BMW 320 Fruit of the Loom # 8

Schuco 25479 BMW 320 Fruit of the LoomDer BMW 320 in der Gruppe 5 ist in den 1970er Jahren ein ganz schönes Tier gewesen. Bis zu 290 km/h konnten die Biester fahren, und über die Motorleistung gibt es wohl nur Spekulationen oder bestenfalls Schätzungen. Es könnte sein, dass es irgendetwas jenseits der 450 PS gewesen sein dürfte. Damit hat es natürlich auf der Rennbahn einen gewaltigen Vortrieb gegeben. So schnell waren die Flitzer, dass man sie kaum mehr gesehen hat, wenn sie von links nach rechts durchs Bild gefitscht sind. Fruit of the Loom ist einer der Sponsoren gewesen, der auch mit einer sehr hübschen Lackierung aufwarten konnte. Sweatshirts, die damals sehr beliebt waren, haben die auch hergestellt. Ob einige davon genauso schön babyblau waren, wie hier dieser Wagen, das weiß ich nicht. Ich glaube es eher nicht, denn außerhalb des Renngeschehens ist das doch eher eine problematische Farbe, wenn man sie in seiner Montur tragen will. Aber das Logo mit den frechen Früchtchen, das war eigentlich gar nicht so schlecht. Ist es eigentlich immer noch nicht. Die Information, die uns der Katalog von Schuco etwas vorenthält, ist die, dass es sich bei diesem BMW 320 Fruit of the Loom #8 von Schuco im Metallguss um das Fahrzeug handelt, das Peter Schneeberger bei der DRM 1977 eingesetzt hat. Wer weiß, ob das daran liegt, dass trotz der starken Optik und des bärenstarken Motors die Mehrzahl der Rennergebnisse im Jahr 1977 von Peter Schneeberger so im Bereich von "did not finish (DNF)" und "did not start (DNS)" lagen, wie man sich auf den entsprechenden Webseiten überzeugen kann. Es gibt da ja richtig gehende Archive im Internet, wo man alles finset, was das Herz begehrt. Aber wunderhübsch anzusehen ist das Ding ja. Und dann muss man nur noch so eine CD einlegen wie "Sound of Motorsport", wenn es so etwas gibt, und dann kann man der Nostalgie frönen, dass es nur so eine Freude ist. Und wenn man das Modell kauft, hat man auch keine Folgekosten - keine Wartung, keine Pflege, kein gar nichts.

Schuco 25479 BMW 320 Fruit of the Loom # 8.Schuco 25479 BMW 320 Fruit of the Loom # 8..

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Schuco 25579 Porsche 911 GT3 Cup 2008 No.14 Rast+

Super flitzig auch der Porsche ... das sieht man schon an der Rennlackierung. Die Lackierung ist nämlich so, wie es im Englischen treffend mit dem Wort beziehungsweise dem Ausdruck "crisp" beschrieben wird, was weniger mit "knackig" zu übersetzen ist, sondern eher heißt, dass die Linien präzise ausgeführt sind und die Farben schön leuchtend erscheinen. Da ist zunächst als vielleicht das auffälligste Detail des kleinen Porsche zu nennen, dass die roten Streifen, die die Farben voneinander trennen, sehr präzise angebracht zu sein scheinen. Das wirkt tatsächlich alles ziemlich wirklichkeitsgetreu. Insbesondere dass das satte Gelb von den weißen Bereichen durch den sauberen Strich abgetrennt ist, wirkt auf das Auge des Betrachters ziemlich überzeugend. Sehr schön für diesen kleinen Maßstab scheinen auch die Rundungen der Speichenfelgen herausgearbeitet zu sein, denn sie hinterlassen auch eine optisch sehr überzeugenden Eindruck im Auge des Betrachters. Auch die vielfältigen Sponsorenaufdrucke wissen zu gefallen. Da ist zum Beispiel recht präsent der Aufdruck des Türenherstellers porta angebracht, und vielleicht öffnet sich rein geistig betrachtet für den einen oder anderen Fan tatsächlich eine Tür, wenn er im Besitz dieses Fahrzeuges ist. In der realen Welt könnte man ja mit solch einem Wagen an der Supercup-Rennserie teilgenommen haben, auch als Privatmann. Und damit hätte man dann einen Rennwagen weit jenseits der 400 Pferdestärken in seinem Stall haben müssen. Wo genau der hier abgebildete Porsche mit der Startnummer 14 am Start war und wie er sich ins Ziel gefunden hat, das ist uns jetzt nicht aus dem Hemdsärmel sofort klar, da braucht es wohl etwas an Recherchearbeit. Klar ist nur, dass René Rast in diesem Fahrzeug gefahren ist, der ein sehr erfolgreicher Rennfahrer ist. Also einige Fotografien aus den Weiten des Internet deuten darauf hin, dass Herr Rast mit dem besagten Porsche und der Startnummer 14 im Jahre 2008 zum Beispiel in Hockenheim am Start war. Dass die Lackierung so schön schräg über die Seite des Modelles verläuft, verschafft dem ganzen Rennwagen doch schon den Anschein des Dynamischen.

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Schuco 25743 BMW M1 Procar 1980 BASF Hans Joachim Stuck+

Es gibt so ein paar Autos, die einen als Kind im Autoquartett fasziniert haben und einfach nicht mehr aufgehört haben, einen zu begeistern. Das war bei dem Sbarro Lola der Fall und eben auch beim BMW M1, dem Urvater des BMW Motorsports mit Wahnsinnsdesign. Das ist aber auch einfach eine rasante Karre, der BMW M1, die alte Pistensau! Wenn man sich einmal ansieht, wie überhaupt die ganze wunderschöne Gruppe 5 so aufgebaut ist, da könnten einem ja fast Tränen der Freude kommen. In den Fahrzeugen stecken ja unverkennbar noch die Straßenversionen, aber si sind gemeinhin in einer Art nd Weise aufgemotzt, dass es nur so eine Freude ist. Es ist verbreitert, was zu verbreitern ist, verstärkt, was man verstärken muss und tiefergelegt, was eben noch einen Spalt breit Platz bietet. Dieses Auto hier aus dem GS-Sport-Stall fuhr Stuck mit der Startnummer 80 in der Procar-Serie von 1980 im Lauf von Zeltweg. Er wurde nach 17 Runden Zweiter hinter Nelson Piquet. Aber nicht nur in Zeltweg fuhr Hans Joachim Stuck die Startnummer 80, sondern auch in Hockenheim, wo das Rennen am 9. August 1980 in der letzten Runde wegen des einsetzenden Regens abgebrochen werden musste. Der BMW M1 ist in jederlei Hinsicht tatsächlich nur mit dem Begriff Supersportwagen zu fassen. Während bereits die kleinste und am dürftigsten motorisierte Variante bei 200 PS lag und Straßenhöchstgeschwindigkeiten in der Gegend um 262 km/h erreichte, kamen die aufgeladenen Motoren der BMW M1 Turbos auf bis zu 850 PS und wahnsinnige Beschleunigungen von 0-100 km/h. Die Procar-Serie ist auch wieder so eine Erfindung gewesen, bei der Privatbesitzer und privat geführte Teams gegen die besten Formel-Ein-Fahrer antreten durften, um so auch am Motorsportgeschehen teilzuhaben. Ob aber jetzt die Privatfahrer so eine wahnsinnig große Rolle im Ausgang des Renngeschehens gespielt haben, sei einmal dahingestellt. Bei diesem Modell hier überzeugt jedenfalls die BASF-Lackierung, die ausgesprochen flott wirkt und an die damals sehr beliebten Compactcassetten erinnert, die BASF hergestellt hat. Alles kreisförmig, alles suggeriert Wellen, Wind, Bewegung, Geschwindigkeit.

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Wiking

Hier sind im Wesentlichen die alten Schätzchen versammelt, die vor dem kollektiven Vergessen gerettet werden sollen.

Wir haben auch noch....

x Wiking DKW Universal 1983-1988 azurblau 123/1B x Wiking Audi 100 Limousine 1977-1983 grün 120/6K x Wiking BMW 328 Cabrio 1984-1992 silber 828/1E x Wiking BMW 501 Limousine "Veteran" 1975-1984 hellelfenbein 195/1D x Wiking BMW 501 Limousine Polizei 1984-1988 kieferngrün 196/1B x Wiking Citroen 15 SIX 1983-1987 schwarz 822/1A Den habe ich sogar zweimal. x Wiking DKW F89 Meisterklasse 1977-1978 patinagrün 122/1 x Wiking DKW F89 Meisterklasse 1979-1989 silbergrau 122/2D x Wiking DKW Universal 1983-1988 resedagrün 123/1A x Wiking Horch 850 1985-1987 graublau 825/1G x Wiking Horch 850 1985-1987 silbergrau 825/1H x Wiking Landwirtschaftlicher Anhänger mit Gitteraufbau 1976-1986 384/1B Gitter kieselgrau, Aufbau patinagrün x Wiking Mercedes 207 D Wohnmobil Skipper 268/1 x Wiking Mercedes Benz 450 SE 1974-1986 stahlblau 151/1G x Wiking Opel Monza Sportcoupé 1980-1988 altweiß 83/1B x Wiking Porsche 911 SC Coupé capriblau 1984-1990 161/1A Ein altes Schätzchen! Das Preisschild "unverb. 3,50" klebt auch noch unten dran. Ja, das waren noch Reichsmark, Baby! x Wiking Unimog Tanklöschfahrzeug 28 622/2B x Wiking VW Golf I 2türig 1978-1982 gelbelfenbein 45/1C x Wiking VW Golf I 2türig Post 1985-1988 gelb 49/3B x Wiking VW Jetta 1981-1989 rubinrot 50/11A x Wiking VW LT 28 Camper / Wohnmobil "Sven Hedin" 269/1C x Wiking VW T3 Bus Kasten rubinrot 290/6 A x Wiking VW T3 Johanniter Einsatzwagen (1979) 12320 x Wiking Volkswagen Passat 1976-1983 rotorange 48/3A

Wiking Ferrari 348 ts 189/0120

Der Ferrari 348 ts, hier also in feuerrot beziehungsweise ferrarirot und in der schönen Targaversion, erinnert immer ein wenig an den Ferrari, den Magnum in der Serie "Magnum" (beziehungsweise im Original ja "Magnum P.I.") gefahren hat. Aber wenn man dann doch etwas genauer hinsieht, merkt man dann doch, dass Magnum ja keinesfalls den 348 ts fuhr, um im Hawaiihemd seine Fälle zu lösen und sich dabei manchmal ganz schön dusselig anzustellen. Hier hat Wiking jedenfalls eine sehr schöne Miniatur dieses Autos aus Modena hergestellt, und bei schönem Wetter kann man sich gut vorstellen, mit wehendem Haar (wenn man denn noch welches hat) oder zugiger Glatze durch die Gegend zu fahren und in der einen oder anderen Weise von den rund 300 Pferdestärken des Fahrzeuges Gebrauch zu machen. Oder eben auch nicht, und es reicht einem, wenn man das Modell von Wiking in aller Bescheidenheit in der heimischen Vitrine präsentiert, wo es weder Unmengen an Benzin verbraucht noch durch Wartung und Pflege hohe Folgekosten verursachen kann. Rein in ethischer Hinsicht ist diese Variante wohl vorzuziehen, auch wenn sie mit einem Verzicht auf Ledersitze, Sportauspuff und gewaltiges geräuschvolles Röhren einhergeht. Aber so ist das ja mit dem Verzicht und der Ethik des Verzichtes im allgemeinen und im besonderen. Apropos besonders: Das Modell von Wiking ist unseres Erachtens tatsächlich besonders gelungen, wenn es auch so ist, dass man bei schwächer werdendem Licht (beziehungsweise Augenlicht) den Ferrari 348 schon auch mit dem Ferrari Testarossa verwechseln könnte, wenn man nicht so genau hinsieht. Aber dazu ist das Modell eigentlich zu hübsch. Die Lufteinlässe an den Türen sind ja auch nachgebildet, ebenso wie die Sonnenblenden an der Frontscheibe, so dass dem ungeteilten Vergnügen an der Miniaturversion kaum eine Trübung im Wege steht. Sehr schön wirkt auch die Rückenpartie mit dem Einsatz aus transparentem roten Kunststoff, der die Heckleuchten verhältnismäßig gut zur Geltung kommen lässt. Der Lufteinlass in der Motorhaube sieht auch stimmig aus, insgesamt also handelt es sich hier um ein prima Erzeugnis der Berliner Modellschmiede.

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Wir haben auch noch....

*+Busch 48705 Fiat 500"FIAT" Das ist ein Fiat-Fiat, nämlich ein Fiat mit großem Aufdruck "FIAT" auf der Seite. Ja, so wird alles doppelt und dreifach gemoppelt hier. *+Herpa 24419 Mercedes Benz SLS Coupé Ein super Coupé, der Daimler... *+Herpa 2500 Ferrari Testarossa rot Der volle Name auf der Packung lautet Herpa 2500 Ferrari Testarossa Hightech rot. Und so sieht er auch aus. Rot, ferrarimäßig, böse und mit dem nötigen High-Tech-Touch. *+Herpa 2501 Porsche 959 rot Ein roter Flitzer, sehr sehr flott und rundlich, eine Art Supersportwagen für den Straßenverkehr. *+Herpa 25300 Ferrai 348 ts Das ist der 348 als Targa, wunderbar, wunderschön. Vielleicht ist eine der coolsen Eigenschaften dieses Modells, dass das Targadach beiliegt. *+MiniCar by Herpa 201520 Fiat Panda 45 türkis Wenn die geballte Kraft von 45 PS an den Vorderrädern zerrt, dann bleibt natürlich nur noch eine schwarze Schleifspur von qualmendem Gummi auf der Straße. Oder, halt, Moment, vertun wir uns da etwa und es waren am Ende nur ganze 34 PS (in Worten: vierunddreißig)? Naja, ein Blick in die Geschichtsbücher dürfte das ja klären. *+Schuco 25460 Lamborghini Gallardo Police Ja, so etwas fährt die Polizei. In London. Das kann man hier auch sehen! Das Original - mit dem selben Nummernschild. *+Schuco Mercedes-Benz 300 SL #4 Flügeltüren und Stil bis zum Abwinken, das ist der Mercedes-Benz 300SL *+Welly 73146 Lamborghini Aventador LP700-4 dunkelorange Kaum noch ein Auto, mehr so eine Art Fahrmaschine, das ist der Aventador von Lamborghini.

Diverse

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Na hier sind natürlich so dyverse Automobyle versammelt...

Fiat 500 Racer

Fiat 500 RacerDer Fiat 500 ist ein flotter roter Flitzer. Er ist offenbar besonders bei weiblichen Käuferinnen beliebt (weibliche Käufer kann man ja schlecht sagen ... eigentlich würde dann ja auch Käuferinnen reichen, denn männliche Käuferinnen gibt es ja auch nicht ... ach, es ist schon eine Last!), und er wird gelegentlich auch Knutschkugel genannt. Das ist vermutlich durchaus nicht abwertend gemeint. Hier ist er natürlich nicht in seiner Version als Slotcar abgebildet, sondern wir zeigen die Variante der bburago "Street Fire"-Serie. Diese eignet sich prinzipiell ebenfalls als potenzielle Bahndekoration im Maßstab 1:32, also dem Maßstab, der für die heimische Autorennbahn, etwa von Carrera, am gängigsten sein dürfte. Fiat 500 Racer bburagoDie Firma bburago hat eine recht wechselvolle Geschichte und zählte unter Sammlern oder Fans von kleinen Modellautos sicher nie zu den Herstellern mit den allerdetailreichsten Modellen. Aber einen Pluspunkt hatte sie: immer gab es aber Autos von bburago, die auch für den jungen oder fast jugendlichen Enthusiasten erschwinglich waren. Und das ist ein nicht zu verachtendes Merkmal. Es führt ja jetzt auch dazu, dass es nicht mit großem finanziellen Aufwand verbunden ist, ein paar Fotografien eines Fiat-500 -Modells zu präsentieren. Was die Farbe angeht, so strahlt einem der kleine runde Flitzer förmlich entgegen. Ein wenig zu hochglänzend ist das Knallrot trotz seines feinen Seidenglanzes vielleicht schon geraten. Die schwere Druckguss-Karosserie, so zeigt ein abschätzender Blick auf die Waage, wäre auch für den Bau eines Slotcars wenig geeignet: der Schwerpunkt liegt dabei so hoch, dass eine Kurvenfahrt quasi unmöglich wäre. Abgesehen davon wäre auch fraglich, wie man den Fiat überhFiat 500 Racer bburago rossoaupt motorisieren sollte. Ich sage das an dieser Stelle nur, weil es durchaus Slotracing-Projekte mit Metalldruckgussautos gibt. Als typisches Showroom-Fahrzeug fehlen dem Fiat 500 von bburago natürlich einige technische features. Anders als beim Slotcar von Racer lässt sich die Seitentür hier aber natürlich öffnen, und bei bburago gibt der Wagen einen Blick auf sein Innenleben preis: Wir finden Schalensitze mit ergonomisch ausgeformten Kopfstützen. Diese weichen ja von den tellerförmigen Kopfstützen, die der Fiat 500 sonst hat, durchaus ab. Über die legendären Po-Backen des Fiat Cinquecento braucht man im Prinzip auch kein Wort mehr zu verlieren. Diese haben auch heute nichts von ihrem Reiz verloren. Und auch von oben betrachtet, macht der kleine Fiat 500 eine gute Figur. Die Linien sind in bewährter Retro-Manier dem Original aus den Sechzigern nachempfunden, wirken aber dennoch eigenständig. Das Sonnendach lässt sich beim Original bei gutem Wetter ganz öffnen. So kommt Freude in Form von Sonnenschein herein. So kommt zumindest ein cabrio-ähnliches Fahrgefühl auf. Auf den folgenden drei Bildern gibt es noch ein paar erfreuliche Ansichten des Modells.

Fiat 500 rosso bburago Racer Fiat 500 Racer bburago Fiat 500 bburago Racer

Wie immer gilt natürlich, dass ein Klick auf die kleinen Vorschaubilder die Originaldatei in einem neuen Fenster öffnet.

Lamborghini Countach

Das hier ist natürlich das irgendwie grob vereinfachende Modell eines wahrhaft sportlichen Supersportwagens aus dem römischen Reich. Flach wie eine Flunder, aber deutlich lauter, ist der Lamborghini Countach aus Italien. Der Name geht wohl auf einen piemontesischen Dialekt zurück, in dem das Wort Countach so etwas wie das bewundernde Bezeichnen einer atemberaubend hervorragenden Sache bezeichnet. Das liegt auch irgendwie nahe, oder? Ausgesprochen wird das übrigens "Kuntatsch", wobei ich mich erinnere, dass wir damals immer fälschlich "Kauntätsch" gesagt haben. Und einige sagten auch noch "Lambordschini" ... also "Lambordschini Kauntätsch" statt "Lamborgini Kuntatsch." Das erinnert leider ja doch ein wenig an so Geschichten, wo Leute in der besten Überzeugung, das Richtige zu tun beziehungsweise zu reden, sich einen von "Sutschini" zurechtfaseln und im schlimmsten Falle dazu "Gnotschi" bestellen und sich einen ordentlichen "Schianti" servieren lassen. Vielleicht haben die alle zu viel "Schianti" gesüffelt?

Lamborghini Countach

Apropos gesüffelt. Der Lamborghini Countach ist wahrscheinlich auch eines derjenigen Fahrzeuge, die sich gar nicht einmal so sehr zurückhalten, wenn es darum geht, beim Superbenzin einmal ordentlich zuzulangen. Der Verbrauch des Lamborghini Countach wird lässig irgendwo im Bereich von 20l bis 50l angegeben. Vermutlich trifft das den Nagel genau auf den Kopf. Gedacht war das Auto wohl zunächst nur als Studie, wobei man sich ja immer fragen kann, inwiefern es sich hier um irgendeine form von Studieren handeln kann, wenn bei slchen Studien doch eigentlich immer nur das eine herauskommt, nämlich irgendeine übermotorisierte, futuristsich anmutenden Monsterkarre. Ja, nun gut, es wa wohl damals so, dass beim Genfer Automobilsalon diese Studie (sprich also dieser übermotorisierte, futuristisch anmutende Keil) einen solchen Anklang gefunden hat, dass man sich bei Lamborghini dann doch entschloss, das Gerät in Serie herzustellen. Und wann war das so? Na ja, dreimal werden wir noch wach, äh, dreimal dürft ihr raten - in den 1970er Jahren war das so. Damals konnte man, aufziehende Ölkrisen hin oder her, offenbar darauf rechnen, dass man sein schnellstes Auto auch irgendwie noch unter die Leute bringen können würde. Dadurch, dass das Fahrzeug in verschiedenen Varianten produziert wurde, kann man jetzt wohl nicht so exakt sagen, wie die Fahrleistungen aussahen, aber in die Gegend von 300 km/h ist man eigentlich immer gekommen.

Playland 1971er Chevrolet Chevelle Super Sport Cabrio

Mit einem Rückzugmotor versehen, kommt sie sehr umweltfreundlich daher, die 1971er Chevrolet Chevelle von Playland - der Hersteller ist Welly, firmieren tut das Ganze dann abschließend unter "Welly Auto-Club (Playland)". Die Chevelle ist als Modell praktisch emissionsfrei. Wie man den Bildern ansehen kann, ist sie dem Original, hier eine 1971er Chevelle aus einer Auktion, recht gut nachempfunden. Playland liefert sie jedenfalls im Maßstab 1:32, also wäre sie (nicht ganz ohne Hintergedanken) auch als Dekoration in einem regulären Slotcar-Szenario denkbar und einzusetzen.

Playland 1971er Chevrolet Chevelle CabrioPlayland 1971er Chevrolet Chevelle CabrioPlayland 1971er Chevrolet Chevelle Cabrio

Und egal, wie klein der Wagen jetzt ist: Hauptsache offen fahren Cool - auch bei minus 2 Grad Celsius. Die schwarze Innenausstattung der Chevelle scheint sich aber, wenn man die Recherchemöglichkeiten des Internets heranzieht, eher mit schwarzen Dekorstreifen zu kombinieren, wie man zum Beispiel bei dieser Chevelle sieht. Weiße Streifen, weißes Leder. Und bei schwarzen Streifen ist dann eher das schwarze Leder zu finden, wie bei dieser Chevelle. Das Kürzel SS steht übrigens für die Super-Sport-Ausstattung. Vermutlich auch für Pferderstärken und Spritverbrauch bis zum Hammerschmitt Abwinken. Aber so kennen wir das ja von den alten amerikanischen Schlitten. Letztendlich gilt ja, dass die Leistung irgendwoher kommen muss, und die einzige Abhilfe wäre ja doch eine gewaltige Abspeckkur. Oder der Umstieg auf Elektrizität oder Wasserstoff beim Antrieb. Bei uns ist es eben umgekehrt. Null Spritverbrauch, kaum Pferdestärken, aber durch den Rückziehmotor eine Beschleunigung, die maßstabsgerecht nur ein einziges Urteil zulässt: Hui! Das sind ein paar hundert Stundenkilometer und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h, die sich sehen lassen kann. Die maßstäblichen 100 km/h kommen bei einem Maßstab von 1:32 ja bereits bei 3,125 km/h zustande. Die sind aber sehr schnell erreicht, auch auf dem heimischen Wohnzimmerteppich. Natürlich öffnen sich die Türen auch bei diesem Modell einwandfrei. Man fühlt sich fast wie beim Original. Dort ließen sich, wie verschiedene historische und zeitgenössische Abbildungen im Internet eindrucksvoll demonstrieren, die Türen offenbar auch öffnen. Modernste technische Errungenschaften sind hier also bereits 1971 verwirklicht! Sich öffnende Türen! Da kann man fast darauf wetten, dass das Lenkrad drehbar war. Eigentlich atemberaubend!

Playland 1971er Chevrolet Chevelle CabrioPlayland 1971er Chevrolet Chevelle CabrioPlayland 1971er Chevrolet Chevelle Cabrio

Dick ausgepolstert kommen Türverkleidung und Faltdach daher. Beim letzteren sieht man förmlich die Dehnungsfalten. Das ist auch besser so, denn Falten in der Fahrzeugtür hat man ja allgemein nicht so gerne! Sie sind auch dem Wiederverkaufswert des Fahrzeuges deutlich abträglich. Die Seitenansicht überzeugt in der Silhouette, das Heck ist aber auch ganz hübsch Wink. Alleine mit dem Sturz der Räder scheint es hier nicht ganz sauber zuzugehen. Das sieht uns doch nach einem Fall längerfristig einseitiger Abnutzung der Reifenmäntel aus. Man fährt ja quasi nur auf der äußersten Rille. Da müsste der hersteller wohl noch etwas nachbessern. Abhilfe schafft dann doch wohl nur ein Besuch in der Kraftfahrzeugwerkstatt des Vertrauens! Wie immer bekommt man hier natürlich die großen Bilder zu sehen, wenn man auf die Vorschaubildchen klickt.

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Hot Wheels

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Eine systematische Sammlung von italienischen, japanischen, mexikanischen, britischen und deutschen Kraftfahrzeugen von Hot Wheels. Und wenn es Elektrofahrzeuge von Hot Wheels gibt, gerne auch aus aller Welt!

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Hot Wheels '15 Mercedes-AMG GT. FJY98+

Dieser Mercedes GT von AMG, den die Firma Hot Wheels hier herausgegeben hat, ist ein ganz besonderes Exemplar seiner Gattung. Das kann der geneigte Beobachter beziehungsweise die geneigte Beobachterin bereits beim flüchtigen Blick auf die Blisterverpackung feststellen, die beim Spielzeughänder des Vertrauens auf dem Ausstellungsregal angehängt worden ist. Denn hier haben wir eine Wagenfarbe, die sich tatsächlich gewaschen hat. Sie scheint fast so ein ganz kleines bisschen vom Laubfrosch abgeleitet zu sein, aber das ist jetzt natürlich eine bloße Vermutung aus dem Reich der Spekulation. Dass es sich nur um eine Vermutung handelt, ist auch daran ablesbar, dass es ja eigentlich keine Laubfrösche in Metalllic-Lackierung gibt, jedenfalls sind sie wohl tendenziell eher nicht in der freien Wildbahn anzutreffen. In irgendeiner Wildbahn ist natürlich auch der Mercedes nicht anzutreffen, auch wenn die Leistung, mit der dieser Mercedes aufwarten kann, durchaus als wild zu bezeichnen ist. Zwischen 340 kW und sage und schreibe 430 kW Leistung bringen die gewaltigen Motoren dieses Coupés auf die Straße. Da legt ja so manch einer die Ohren an. Damit kann man ja durchaus eine kleinere Anzahl kompakter Fahrzeuge antreiben. Dementsprechend dauert es kaum 4 Sekunden, bis dieser Bolide von null auf hundert Stundenkilometer beschleunigt hat. Das ist natürlich sensationell. Sensationell an der Ausführung, die wir hier vorliegen haben, ist natürlich auch die Tatsache, dass man dem Rennwagen einen Satz Räder spendiert hat, bei dem die Felgen einen roten verchromt glänzenden Felgenrand aufweisen. Das wirkt ästhetisch sehr niedlich, weil der hoch glänzende rote Farbton mit dem Metallisé-Effekt der Karosserie doch in einer fast verspielt zu nennenden Art und Weise kontrastiert. In der Heckansicht wird auch die ganze Knuffigkeit dieses Supersportwagens offenbar. Hier am Heck dominieren ja popoförmige rundliche Kurven, die fast etwas darüber hinwegtäuschen, mit was für einer brachialen Gewalt die Achtzylindermotoren mit Direkteinspritzung im Zweifelsfall ihre Arbeit verrichten und für den nötigen Vortrieb sorgen, damit man beispielsweise anständig über die Kölner Ringe cruisen kann.

Hot Wheels '84 Audi Sport quattro. FWG04

Na, darauf haben wir ja schon lange gewartet. Fortlaufend ist der schöne Audi mit der unauffälligen Nummer 43/250 nummeriert. Er stammt aus der Reihe "BAJA BLAZERS" und ist ebenso unauffällig mit 7/10 nummeriert. Dieser Audi quattro hat ja die Welt der automobilen Rennsport-Rallyes mit seinem Erscheinen sehr durchgeschüttelt, was im Wesentlichen wohl daran gelegen haben mag, dass man den Allradantrieb damals für Rallyeautos zuließ. Aber dieser Audi Sport quattro ist noch einmal ein ganz besonderes Exemplar, das die Vorgänger wie den Audi quattro von 1980 beziehungsweise den Audi quattro 20V von 1989 gleichermaßen in den Schatten stellen sollte. Der 1984er Audi Sport quattro, den uns Hot Wheels hier vorstellt, hat kaum weniger als 306 (in Worten: dreihundertundsechs) Pferdestärken unter der Haube gehabt, was ihn in sensationellen 4,5 Sekunden von null auf hundert Stundenkilometer katapultierte und in lediglich 18,4 Sekunden sogar auf zweihundert Stundenkilometer. Damit ist natürlich mächtig Staat zu machen gewesen. Man sieht ihm das auch quasi schon mit seinem kurzen Radstand von der Seite her an, dass hier ein Fahrzeug mit einem mächtigen Stampfen auftreten kann. Auf dem weißen Lack sind die Bedruckungen in silbergrau beziehungsweise rot fast schon formidabel aufgebracht. Das Signet "quattro" in Kleinbuchstaben scheint auch tatsächlich dem originalen Schriftzug extrem nahe zu stehen, wenn nicht gar identisch zu sein. Es wirkt jedenfalls ausgesprochen naturgetreu. Sehr gut gelungen scheinen uns auch die pausbäckigen Kotflügel gelungen zu sein, die die Anmutung des Fahrzeuges ausgesprochen modern erscheinen lassen, auch noch viele Jahre nach seinem ersten Erscheinen. In allen klassischen Rennsportfarben war der Audi Sport quattro im freien Verkauf, in Tornadorot, Kopenhagenblau, Malachitgrün und Perlweiß. Na ja, das hätte wohl eher silbern sein sollen (wie eben die klassischen deutschen Rennwagen, aber eigentlich sieht Perlweiß auch recht schnieke aus. Es ist im Vergleich zum schnöden Silber auch die durchaus interessantere Farbe, die ja auch heute in einigen modernen sportlichen Fahrzeugen als Variante angeboten wird. Einen Doppelauspuff aus Edelstahl hatte dieser Audi auch noch. Ja, nobel geht die Welt zugrunde!

Hot Wheels '85 Honda City Turbo II. FYF79

Als Nummer 81 von 250 im laufenden Jahr ist der kleine Honda City Turbo mit der Nummer 2/10 in der Reihe "NIGHTBURNERZ" auf den Markt gebracht worden. Unter allen kleinen niedlichen Autos, die je mit einem zu großen Motor gebaut wurden, nimmt der Honda City Turbo II von Hot Wheels möglicherweise eine ganz besondere Stellung ein, da er doch irgendwie aus der Art zu schlagen scheint. Das liegt vielleicht auch an den spärlichen Informationen, die man über ihn erhalten kann. Mit dem Turbolader ausgestattet müsste er einer der leichteren Wagen gewesen sein, die man je mit einem derart aufgeladenen Aggregat käuflich hat erwerben können. Der kleine innerstädtische Winzling wiegt ja doch nur um die 745 Kilogramm, mehr bringt er auch bei einiger Anstrengung eben nicht auf die Waage. Der ähnlich motorisierte Fiat Uno Turbo schlug ja bereits mit circa (beziehungsweise auf gut Deutsch ungefähr) ab 845 Kilogramm zu Buche. Jedenfalls mindestens, denn er konnte ja auch noch schwerer sein. Während der kleine Honda City mit seinem Flohgewicht in rund zehn Sekunden von null auf einhundert Stundenkilometer beschleunigte, waren es beim Fiat Uno Turbo so rund 8,3 Sekunden. Die hier vorliegende Ausgabe des Honda City Turbo sieht allerdings auch aufgemotzt aus bis zum Hammerschmidt. Da gibt es alles, was das Herz des Liebhabers der allerkleinsten Flitzer höher schlagen lassen könnte. Ein nahezu gewaltig zu nennender Dachspoiler dürfte die Fahrzeuglänge und Höhe jeweils um einige Zentimeter in die Höhe beziehungsweise Länge geschraubt haben. So gewaltig nimmt sich dieser Spoiler aus, dass sogar ein Signet der Firma Hot Wheel aufgedruckt werden kann. Ja, und dann sind ja die drei Farben für die Bedruckung gewählt worden, bei denen man als alter Fan von Karatestreifen ja nicht vorbeikommt. Auf dem schwarzen Hintergrund sind rote Signets und ein goldener Streifen mit weißer Umrahmung angebracht worden. Das sieht in seiner gesamten Kompositioon gleichzeitig angeberisch und edel aus. Wunderbar!

Hot Wheels Mercedes-Benz Unimog 1300. FYB55

Ist das hier etwa eine Neuausgabe des so genannten, weit verbreiteten und sehr beliebten "Feuerroten Spielmobils"? Na ja, auf den ersten Blick mag es so scheinen, was die Firma Hot Wheels da unter der laufenden Nummer 7/250 auf den Markt gebracht hat. Es ist ein schöner Unimog, der in der Serie "HW HOT TRCKS" erschienen ist und dort die Seriennummer 4/10 erhalten hat. Und feuerrot ist der Unimog in der Tat. Dimitri Schachmattow, besser bekannt als Dmitriy Shakhmatov, hat den Unimog designt, und der ist nach unserer Auffassung sehr solide gelungen. "Unimog" ist ja ein Kunstwort aus den zugrundeliegenden Wörtern "Universales mobiles Geländefahrzeug", ach nee, "Universal-Motor-Gerät". Ob es sich jetzt in der Tat beim Unimog um das allerbeste Geländefahrzeug der Welt handelt, das können wir von hier aus nicht so richtig beurteilen, aber es scheint sich ja doch um einen ganz schön geländetauglichen Brummer zu handeln. Der hier vorgestellte Unimog scheint bei einem richtigen Rennen mitgefahren zu sein oder doch mindestens mitfahren zu wollen, so wie es auf den ganzen Aufklebern und so weiter aussieht. Um irgendeine berühmte Challenge wird es sich dabei ja wohl vermutlich handeln, nur um eines nicht, nämlich um die Tour de France, denn die ist ja bekanntlich ein großes Fahrradrennen, und da haben ja Geländefahrzeuge am Start eher weniger etwas zu suchen. Es scheint sich, wenn man näher hinsieht, um so eine Art "Terrain Challenge" zu handeln, also vermutlich um einen Wettbewerb, der unter freiem Himmel in unwegsamem Gelände durchgeführt wird. Das würde zu Temperament und Anmutung dieses Fahrzeuges ja auch gut passen und damit stimmig harmonieren. Vermutlich muss man bei einem solchen Wettbewerb auch auf einiges vorbereitet sein, das schief gehen kann. Jedenfalls führt der Unimog auf seiner Pritsche zwei Ersatzräder mit sich, um davor gewappnet zu sein, auf freier Strecke und ohne schnell zuhandene technische Unterstützung durch Materialwagen oder Werkstattfahrzeuge wegen platt gefahrener Autoreifen liegen zu bleiben und das Rennen durch Ausscheiden vorzeitig erfolglos beenden zu müssen. Das scheint eine gute Idee zu sein, sich hier richtig vorzubereiten. Mit wie vielen Pferdestärken der Antriebsmotor dieser Unimog aufwarten kann, da rätseln wir aber bis heute.

Hot Wheels Tesla Model S. CFH03.+

Hier kommt heute von Hot Wheels so ein Modell, das ja eigentlich als ziemlich vernünftig gelten kann, dabei aber auch so ein bisschen crazy, also verrückt. Aber das schließt einander ja nicht unbedingt immer aus. Jedenfalls ist das hier in silbriger Metallicfarbe lackierte Modell eines Tesla Model S ja eine Miniaturausgabe des Autos von Tesla, mit dem man nicht so sehr auf den Massenmarkt geschielt hat, sondern in der Tat irgendwie in die Sphären der Luxuslimousinen vorstoßen will. Denn von seiner optischen Anmutung her und von der durch sein Design verkörperten Ästhetik scheint das Model S ja eher Anleihen bei englischen Sportwagen zu nehmen, wie sie zum Beispiel aus dem Hause Jaguar bekannt sind, und es scheint auch so zu sein, dass man eher auf den Geldbeutel von Fahrern so genannter dicker Schlitten wie BMW und Mercedes-Benz schielt als auf den armen Schlucker von nebenan, der sein kleines Auto nur mit Mühe über den TÜV laviert bekommt. Jedenfalls wüssten wir hier vor Ort überhaupt nicht, wie wir an genügend Kleingeld kommen sollten, um uns ein Auto dieser Dimensionen überhaupt zu leisten. Wie man es anständig durch den deutschen Straßenverkehr bewegen soll, ist ins auch nicht so ganz klar. Es ist mit ganz knapp unter 2 Metern Breite nämlich als Fahrzeug für die Stadt recht breit geraten. Vermutlich soll man am besten auch noch über ein entsprechend großes Anwesen die Verfügungsgewalt haben, um eine sehr sehr große und breite Garage auch gleich noch zur Verfügung zu haben. Na ja, wahrscheinlich ist das alles ja Kalkulation - also dass nämlich eine teure Technik am Anfang durch teure Verkaufspreise eingespielt werden soll und es im zweiten Schritt dann mal um den Massenmarkt gehen könnte, wo dann entsprechend kleinere Modelle zum Einsatz kommen. Ob wir uns die aber je werden leisten können? Das ist natürlich eine Frage der finanziellen Ausstattung. Immerhin leisten können wir uns das kleine Modell von Hot Wheels. Das ist ja schon einmal etwas, und Emissionen sind hier auch nicht zu erwarten. Und haben wir eigentlich schon das Beste erwähnt? Die haben rote Ringe, die Felgen des Tesla-Modelles!

Hot Wheels Tesla Model S. CFL36.+

Mit diesem Modell vom Tesla Model S liegt eine besonders interessante Variante vor, denn die Farbe, die die Firma Hot Wheels für dieses Model S gewählt hat, besticht durch ihre Lässigkeit und ihren dezenten metallicfarbenen Charme. Eine andere Schattierung des Rots wäre auch aus unserer Sicht ein ästhetisch-optisches Wagnis gewesen, denn es ist ja wichtig, dass man bei einem fortschrittlichen Elektrofahrzeug in dieser Phase der Markteinführung nicht zu sehr auf dicke Hose macht beziehungsweise nicht zu herausfordernd-sportlich erscheint, um auch derjenigen Klientel gerecht zu werden, die ein Elektrofahrzeug nicht aus Umweltschutzgründen, sondern aus Gründen des gesellschaftlichen Prestiges erwerben soll, und da stört das auf-den-Putz-Hauen in Ballermann-Manier mit irgendwelchen as vermeintlich sportlich empfundenen Accessoires doch nur das elegante Gesamtbild. Gleichzeitig kommt die rote Lackierung ja doch sportlich und flott genug daher, dass man auch als Fahrer, der eigentlich das Understatement bevorzugt, in der Lage ist, so ein bisschen den Larry heraushängen zu lassen, denn so weit wie wir hier recherchieren können, ist es ja so, dass man mit dem Tesla Model S je nach Ausstattung schon bestimmte Geschwindigkeiten erreichen, mit denen man durchaus auch mit dem einen oder anderen Porsche mithalten kann. Also angegeben werden ja für den Boliden in einer der höchsten Ausstattungsvarianten, dass er bis zu 250 Stundenkilometer erreicht. Na ja, gut, der Porsche 997 ist bis zu 330 Stundenkilometer schnell, aber passen da auch so viele Passagiere rein? Und was geht bei dem Porsche 997 eigentlich in den Kofferraum? Das lässt sich doch sicher ungefähr mit den Dimensionen eines Fiat Panda vergleichen - also das trauen wir dem 911er schon zu. In den Tesla geht allerdings eine ganze Menge rein, so dass hier die Mischung aus Aufschneiderei, fetzig aussehen, super Fahrleistungen und geringen Emissionen zu stimmen scheint. Noch geringere Emissionen weist nur unser schickes Modell von Hot Wheels auf, das wir auch aufgrund seines geringeren Anschaffungspreises vorziehen. Na ja, was heißt schon vorziehen. Wir können es uns einfach nicht leisten.

HotWheels - unsystematische Zusammenstellung

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Das sind hier jetzt so amerikanische Muskelprotzereien und uninteressantere japanische oder europäische oder sonstige internationale Fahrzeuge. Zum Teil sind sie von anderen geliehen, zum Teil sind sie fotografiert und verschenkt worden.

 

 

Hot Wheels '16 Cadillac ATS-V R. FYD20

Es geht hier bei Hot Wheels alles ums Autorennen. In der schönen Reihe "HW RACE DAY" ist unter der Startnummer (haha) 2/10 dieser Cadillac erschienen, der die schöne fortlaufende Nummer 75/250 erhalten hat. Wie immer man jetzt auch dazu stehen mag, dass ausgerechnet ein Cadillac als eine Art Rennwagen daherkommen soll, bei diesem Cadillac ATS-V R funktioniert es eigentlich ganz ausgezeichnet. Strahlend weiß ist dieses Rennwagenmodell ausgeführt, wobei die Seitenansicht den Blick auf zwei wundervolle Dinge preisgibt. Nicht nur besitzt der kleine Cadillac von Hot Wheels einen der fulminantesten Heckflügel, im Volksmund ja bekanntlicherweise auch Heckspoiler genannt, die man an solch einem Automobil je bewundern konnte, nein, es zeigt sich auch an der Vorderseite ein dazu passender, ebenso beeindruckender Frontspoiler. Diesder geht bei dem Automodell tatsächlich aus der Basis (beziehungsweise der so genannten Bodenplatte) des Fahrzeuges hervor und ist daher auch nicht weiß, sondern im Kontrast dazu tiefschwarz ausgeführt und ragt millimeterweit über die Vorderkante des Metallspritzgusses der Karosserie hinaus. Was besonders schön auffällt, ist die Tatsache, dass man bei der Firma Hot Wheels im Prozess der Bedruckung daran gedacht hat, die Lufteinlassgitter des Kühlergrills auch in schwarzer glänzender Farbe kontraststark zu betonen. Und was uns in dieser Preislage bei einem Automodell natürlich besonders erfreut, das sind zum einen natürlich die wirklich als Einsätze gefertigten Scheinwwerfer. Hier kehrt das schöne transparente Türkisblau der Windschutzscheibe in magisch vertiefter Form als Scheinwerfer zurück-. Das wirkt sehr überzeugend Und dann ist auch noch das Firmensignet von Cadillac zentral im Kühlergrill tampongedruckt worden. Im Zusammenspiel mit den besonderen Felgen, die einen roten, metallisch glänzenden Ring aufweisen, muss man hier doch von einem Rennwagenmodell sprechen, in das einige Mühe geflossen ist. Ryu Asada scheint als Designer hier federführend gewesen zu sein, dem man ja auch so schöne Modelle wie den Nissan Skyline zu verdanken hat. Dass an den Seitenschwellern auch noch das Wort "Cadillac" aufgedruckt ist, erfreut das Herz des Enthusiasten zusätzlich.

Hot Wheels '64 Olds 442. FRN28

Dieses schöne Auto ist in der Reihe ZAMAC zum 50th Anniversary (also zum fünfzigjährigen Firmenjubiläum) von Hot Wheels mit der Nummer 5/8 in der Reihe erschienen. Hier wurde offenbar alles richtig gemacht, bei diesem ZAMAC-Automobil, dem 1964er Oldsmobile 442. Was jetzt genau dieses Akronym "ZAMAC" heißen soll, das gibt uns ja bereits seit geraumer Zeit Rätsel auf, denn da steigen wir gar nicht so ganz dahinter, was uns die Künstler von Hot Wheels damit sagen wollen. Aber sehen wir uns zunächst einmal die Details dieses Automodelles an. Dann fallen direkt mehrere Sachen auf den ersten blick auf, sicherlich aber auf den zweiten. Zunächst fragt man sich, ob denn jetzt endlich das so genannte "grüne Automobil", also das sprichwörtlich umweltfreundlich gewordene Auto Wirklichkeit geworden ist. Denn die Frontansicht offenbart es umgehend: die Windschutzscheibe ist in der Tat in einem satten Grünton gehalten, was ja an sich schon eine sehr ungewöhnliche Farbwahl bei einem sportlich ausgelegten Auto ist. Und die Sportlichkeit des ganzen Unterfanges steht ja tatsächlich an keiner Stelle zur Disposition. Die Zahlenkombination 442 belegt dies ja eindrücklich. In ihrer ursprünglichen Bedeutung handelt es sich sozusagen um einen Zahlencode, der ausdrücken soll, dass es sich bei diesem Oldsmobile um ein Fahrzeug handelt, das einen Vierfachvergaser und ein Vierganggetriebe hat und dazu noch einen Doppelauspuff. Damit sind die Zahlen ja erklärt. Aber mit wie vielen Pferdestärken so eine gewaltige ZAMAC-Maschine am Ende aufwarten will, das sit nicht so leicht zu klären. Irgendwo so in der Gegend zwischen 360 und 390 Pferdestärken wird die ganze Sache aber vermutlich angesiedelt sein. Das wäre ja ganz schön beeindruckend, und vermutlich ging so auch der Plan auf, dem Pontiac GTO etwas entgegenzusetzen. Optisch ist hier auf jeden Fall eine ganz starke Nummer. Die Karosserie sieht nämlich aus wie eine ganz stringent verzinkte Angelegenheit, auf die dann grün umrandete Flammen aufgebracht wurden. Und das Akronym ZAMAC, zu deutsch ZAMAK steht auch für die Legierung aus Zink, Aluminium, Magnesium und Kupfer, aus denen die Hot Wheels gemeinhin gegossen sind.

Hot Wheels Custom '53 Cadillac. FYC15.

Das ist hier selbstverständlich nicht "Geronimo's Cadillac", sondern ein Cadillac, der in der schönen reihe "ROD SQUAD" erschienen ist und hier die Nummer 6/10 erhalten hat. Fortlaufend ist er als Nummer 106/250 durchnummeriert. Über ein halbes Jahrhundert ist dieses Fahrzeug schon alt, und ob davon noch wirklich existierende Exemplare unterwegs sind, das ist vermutlich nur durch einen glücklichen Zufall oder durch mühsame Restauration und hingebungsvolle Pflege zu erwarten. Jedenfalls ist dieser Custom Cadillac von Hot Wheels auffälligerweise sofort durch ein ganz besonderes Detail auffällig, denn das Fahrwerk dieses markanten Lieferwagens mit verdeckfreier Ladepritsche (umgangssprachlich wohl gelegentlich auch als Pickuptruck bezeichnet) ist auf beeindruckende Weise tiefer gelegt worden, so dass ein so genanntes Lowriding möglich sein sollte. Insbesondere das hintere Fahrzeugrad ist ja beinahe völlig in den weit heruntergezogenen Radkästen verschwunden. Das wirkt schon sehr beeindruckend. Aber das soll unser Augenmerk nicht von einer weiteren Kleinigkeit ablenken, die man vielleicht mit dem Wörtchen sensationell beschreiben könnte. Vor lauter Bewunderung für das extrem veränderte Fahrwerk übersieht man beinahe,was für eine niedliche Überraschung auf der Ladepritsche verborgen ist.  Dort befindet sich nämlich sozusagen ein weiteres Fahrzeugmodell. Man will das ja zunächst gar nicht für möglich halten, aber in Kunststoff ist dort noch ein klassischer Rennwagen des Anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts abgebildet, beziehungsweise eben eine Art Grand-Prix-Fahrzeug, das auch in dieser Form in den Fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts auf den Rennstrecken dieser Welt unterwegs gewesen sein könnte, allerdings natürlich in hochgradig stilisierter Form. Was den geneigten Zuschauer jetzt allerdings einigermaßen verwundern dürfte, ist doch die Tatsache, dass das Fahrzeug auf der Pritsche einen verhältnismäßig kleinen Maßstab besitzen dürfte. Da fragt man sich doch sogleich, was denn hier wohl los sein dürfte, also ob zum Beispiel der Fahrer des Pickuptrucks vielleicht ein begeisterter Modellbauer ist, der auf dem langen Weg zu einem überregionalen Modellbauwettbewerb unterwegs ist oder so etwas dergleichen. Wie dem auch sei: die Lackierung des Cadillacs ist natürlich sensationell - die Grundfarbe stellt ein metallicbestücktes dunkles Blau dar, auf dem sehr abstrakte, Dynamik und Geschwindigkeit andeutende Muster aufgebracht sind. Sehr hübsch!

Hot Wheels HW FLAMES. DVF92.+

Diese Packung ist natürlich der große Hit - es sind hier nicht weniger als fünf Hot Wheels versammelt, und alle haben sie eine Verzierung, die von Flammen nur so strotzt. Da gehen einem als Liebhaber von flammenbewehrten Autos tatsächlich die Augen über. Man weiß ja gar nicht, wohin man zuerst schauen soll. Der 1965er Chevrolet Impala zum Beispiel ist ein ziemliche Show, unter anderem, weil er auch noch in Goldlack mit Metallisé-Effekt lackiert ist. Ein goldenes Auto mit goldenen Flammen, das ist ja fast nur noch frech zu nennen. Schön, das man dazu den Mut hat. Im übrigen ist der Chevy Impala auch ganz schön tiefer gelegt - da rutscht man fast mit dem Popo auf dem Boden herum! Super heiß ist auch der 1967er Shelby GT 500. Dabei ist das Wort "heiß" bei einem Set von Automobilen, die alle mit Flammen dekoriert sind, ja ohnehin naheliegend. Aber hier erreicht wohl der Kontrast seinen Höhepunkt: die Karosserie ist pechschwarz lackiert, darauf sind die rot-gelben Flammen der Hölle aufgedruckt, und dann schießt das Interieur quasi noch den Vogel ab: die Sitze und das Lenkrad, quasi der ganze Innenraum ist feuerrot ausgekleidet. Und als ob das noch nicht genug wäre, sind auch die Felgen des Fahrzeuges in glänzendem Rot verchromt. Da wird einem schon beim Zusehen ziemlich warm ums Herz. Natürlich befindet sich am Heck des Fahrzeuges auch noch das geschwungene Hot-Wheels-Logo in einfarbig roter Ausführung. Das ist ja ein schwarzer Wagen, der den Weg in die Hölle und zurück antreten kann, ohne mit der Schulter zu zucken. Die Shelby-Geschichte wird aber auch von einem gigantischen Motor angetrieben, der eine Beschleunigung von null auf einhundert Stundenkilometer in lediglich 6,7 Sekunden erlaubte. Und wenn das dann noch mit einer derartig aufregenden Lackierung verbunden ist, dann ist das natürlich sehr schön. und als sei das alles nicht genug, gibt es ja auch noch einen Chevy Nova - und jetzt halte man sich fest: das Ding ist grün mit grünen Flammen. Vor so viel Mut gehört nun aber wirklich der Hut gezogen!

Hot Wheels HW SPEED GRAPHICS 5. DVF87+

Hier legt die Firma Hot Wheels eine schöne 5er Packung mit vielen interessanten Rennautos oder Autos vor, die so ein bisschen auf Rennversion getrimmt sind. Sie sollen aber wohl auch mit den im Titel genannten grafischen Elementen glänzen. So richtig viel mit den fantastischen Art Cars hat das ja nicht zu tun, aber es sind jedenfalls ausgemacht hübsche Rennausführungen mit Sponsoren und allem drum und dran, die den Reiz des Ganzen ausmachen. Da ist zum Beispiel als erster Bestandteil ein fantastischer Dodge Charger Drift, der in mattschwarzer Lackierung daherkommt. Er hat auf den Seitentüren ein blau-gelbes Logo des Lampen- und Scheinwerferherstellers Hella, und er ist mit blauen Rädern ausgestattet. Wenn er tatsächlich seine eigene Dunkelheit mit Hella Leuchtmitteln aufhellt, dann kann man ihm bei keinem Nachtrennen etwas vormachen. Aber das ist noch nicht alles. Ein dunkelblauer Ford GT 40 LM ist auch noch mit dabei, jener Supersportwagen, der in den 1960er Jahren als Ferrarischreck einen Namen bekommen hat. Das silberne Sparco-Logo auf den Seiten korrespondiert ja tatsächlich schön mit den silbernen Felgen - und einen gewaltigeren Heckflügel hat man seit den tagen der sagenumwobenen Gruppe 5 nicht mehr an einem Automobil gesehen. In der Seitenansicht erkennt man quasi jede Niete an dem Wagen. Wunderbar ist auch der Toyota Supra GT, der mit einem fast flächenfüllenden Logo von GReddy aufwarten kann, dessen Hintergrund aus dreifarbigen, dynamisch angeordneten Linien besteht. Hier wurde wenig versäumt an diesem Modell! Der gelbe Custom Ford Mustang aus dem Baujahr 2015 mit seinem Pennzoil-Logo auf der Seite ist auch ein wirkliche Show. Es wirkt fast so, als habe man den Wagen dreiteilig aufgebaut, denn hinter den Türen und im Frontspoiler, da blitzt es noch ein wenig, das dunkelgraue Plastik im Kontrast zum schwarzen Unterboden. Das macht sich zwischen den starken Farben Gelb und Schwarz wirklich gut. Das Rot der Glocke von Pennzoil rundet das ganze ja noch ab. Unser Liebling dürfte aber fast die silberne Corvette Grand Sport mit dem Goodyear-Design sein. Das geht kaum noch klassischer, nach unserem Verständnis. Eine prima Box, insgesamt!

Hot Wheels NIGHTBURNERZ 5. DJD30+

Dass es hier um eine der beliebten Packungen mit gleich fünf Modellen von Hot Wheels als Inhalt geht, haben wir versucht anzudeuten, indem wir die 5 direkt mit in den Titel der ganzen Geschichte integrieren. In Wirklichkeit firmieren diese Packungen bei Hot Wheels aber nicht so. Diese Nightburnerz (mit "z", das ist schon richtig so) kommen als bunte Bande daher. Enthalten sind ein Volkswagen "New Beetle Cup", ein "Audacious", der Pony-Up, ein Nissan Skyline und ein Chrysler 300C Hemi. Wahrscheinlich ist einer besser als der andere, wenn es dazu kommt, dass man hier in gemeinschaftlicher Arbeit und Anstrengung die Nacht verbrennen will. Oder ob man nur die Nacht in Brand setzen will? So recht will mir das Konzept nicht einleuchten, wenn aber die Fahrzeuge auch so maskulin auftreten, dass man mit ihnen jederzeit samstags abends vor dem Baumarkt cruisen könnte, um voll einen auf dicke Hose zu machen. Leider, sp muss man sogleich einwenden, gibt es ja derzeit bereits keinen Mangel an Zeitgenossen, die genau das machen. Na ja, solange man das einfach nur im Schutze seines Zuhauses und mit kleinen lautlosen Spielzeugautos macht, ist ja alles noch im grünen Bereich. Grün ist natürlich das Stichwort, denn als erstes begegnet uns in diesem Set ja ein grüner Volkswagen. Das ist kein echter Käfer, sondern ein New Beetle, und er trägt das Zeichen von Volkswagen stolz auf seiner Seitentür. Der weiße "Audacious" ist ein Fantasieprodukt von Hot Wheels, das Design dürfte von Phil Riehlman stammen, und es ist angelehnt an die in der wirklichen Welt vorhandenen "gepimpten" Kleintransporter, die doch so häufig nur dazu dienen, die Kinder zum Fußballtraining zu fahren. Der blaue "Pony-Up", ein Design von Mark Jones, kommt sehr gefällig daher und weiß durch seine dezente Bedruckung zu überzeugen. Aber der gelbe Nissan Skyline ist vielleicht der gesuchteste unter diesen Freizeitsportlern. Unter Tuningfreaks genießen ja gerade die japanischen Modelle allerhand Reputation, wenn wir das nicht völlig falsch einschätzen. Den Abschluss bildet dann natürlich der Chrysler Hemi. Der 300c ist ja ein noch recht junges Modell, aber mit dem Flammendesign macht er echt etwas her!

Minty

Majorette

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Ja, die Firma Majorette, die spielt doch auf dem Markt der kleinen Spielzeugautos auch ihre französische Rolle. Also jedenfalls was die Gründung anging. Aber es gibt auch eine Majorette USA. Das war uns lange zeit gar nicht bekannt. Naja, die firma hat jedenfalls eine interessante und wechselvolle Geschichte mit Eigentümerwechseln und allem, was dazugehört. Auch untergegangene beziehungsweise geflutete oder, wenn man es noch genauer nimmt, überschwemte Fabriken gehören dazu. Und irgendwie haben auch ehemalige Büromaschinenhersteller wie Triumph-Adler eine tragende Rolle. Aber das sind jetzt Dinge, die sollen uns nicht von den kleinen Spielzeugautos ablenken.

*Majorette Citroen SM#

Ja, das ist der, der lange und flotte Citroen SM von Majorette. Etwas abgeliebt kommt er daher in seinem ramponierten grünen Blechkleid - aber eine echte Seltenheit mit den Dreispeichenfelgen, die man im Zusammenhang mit der smaragdgrünen Farbe nicht überall findet.

Majorette Citroen SM

Aber was so ein richtiger Fan von kleinen Autos ist, der kann ja seine Finger nicht vom Blechkleid lassen. Dementsprechend sieht es unter der Schürze auch aus.

Majorette Citroen SM

Auch von vorne merkt man schnell: hier wurde ausgiebig gefahren.

Majorette VW Polo Red Bull WRC

Dieser Volkswagen Polo von Majorette ist in der Tat ausgesprochen hübsch. Es ist ein VW Polo im Red-Bull-Design, der an der Rallye Monte Carlo teilgenommen hat.