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Battlestar Galactica 1.13 Kobol (2) / Kobol’s Last Gleaming: Part 2

Ja, wir haben es doch geahnt. Wir waren ja quasi schon gewarnt, denn das ließ sich in der letzten Episode doch einfach zu schön an. Visionen erweisen sich als wahr, Kobol (der große Kobold) wird gefunden, alles ist in Butter, jetzt braucht man nur noch den Pfeil des Apollo und dann hat man directamente den Weg Luftlinie zur Erde und alles, aber auch wirklich alles wird gut. Ja, und dann ist auf einmal alles Pustekuchen im wahrsten Wortsinne. Denn kaum ist  man dem Planeten, von dem einige ja noch nicht so hundertprozentig sicher sind, dass es sich um Kobol handelt, etwas näher gekommen, wird einem ja doch etwas mulmig. Und richtig geahnt, denn hier ist es dann auch schon so: die einzige Chance auf eine Landung auf Kobol wird von dem dort im Orbit befindlichen Cylonen-Base-Star stark bedroht. Das ist ja nicht ohne, und die Flote ist quasi um ihre stärksten Anführer beraubt, denn die befinden sich entweder im Endstadium des Krebses oder auf einer Erkundungsmission unten auf dem Planeten. Was also tun? Ja, da ist guter Rat teuer, und hier haben sich die Macher und Produzenten der Serie wirklich einen echten Knaller einfallen lassen, bei dem Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Trauer direkt neben überschwänglicher Freude zu Hause sind. Niemand anderes als die sehr an sich und ihrer Identität (und Integrität) zweifelnde Sharon Valerii meldet sich nämlich freiwillig für ein unglaubliches Höllenkommando. Ein Höllenkommando nämlich, das in seiner Waghalsigkeit eigentlich ein unmögliches Unterfangen ist, wobei der Zuschauer sogar vielleicht noch ein wenig zuversichtlicher sein könnte als die Mannschaft der Battlestar Galactica, da er ja durchaus schon etwas besser im Bilde über die inneren Konflikte von Sharon Valerii ist - und über deren Ursachen. Und was soll man sagen Sharon "Boomer" Valerii schafft es. In geradezu letzter Minute, da kann man praktisch die Uhr nach stellen. Und dann muss der alte Adama mächtig einen einstecken. Das kann ja etwas werden. Und so etwas ausgerechnet noch zum Schluss der ganzen Staffel. Man ist quasi erledigt.