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Hot Wheels '69 Dodge Charger 500. FYC18

Hier kommt ein ganz ausgezeichnet beeindruckendes Automobil. In der schönen reihe "ROD SQUAD" wurde es als Nummer 9/10 aufgelegt, trägt aber insgesamt die Nummer 80/250 in der jährlichen fortlaufenden Nummerierung. Das Jahr 1969 scheint für die Automobilbranche nicht so ein ganz schlechtes Jahr gewesen zu sein, wenn man sich einmal anguckt, was für tolle Fahrzeuge in diesem Jahr erschienen sind. Hier ist es ein pechschwarzes, so genanntes Muscle Car aus den Vereinigten Staaten von Amerika, ein Automobil, dessen schiere Größe in Bezug auf Leistung und Umweltverschmutzung einem heutzutage beinahe die Schamesröte ins Antlitz treiben möchte. Der Dodge Charger 500 wurde eigentlich für den Rennsport gebaut, aber aus den wohlbekannten Gründen der Homologation mussten auch für den freien Markt mindestens fünfhundert Verkaufseinheiten produziert werden. Daher ist dieses Monster unter den straßentauglichen Automobilen eben auch im freien Verkauf zu erwerben gewesen. Angetreten ist man mit solchen Monströsitäten gegen andere Wahnsinnsautos vom Kaliber etwa eines Ford Torino Talladega oder den Mercury Cyclone. Ja, mit dem Understatement, da ist es im Rennsport der Vereinigten Staaten von Amerika ja nie so weit her gewesen. Riesige Autos mit riesigen Motorhauben und gewaltigen Motoren mussten vermutlich für die menschlichen Unzulänglichkeiten der Konstrukteure und Fahrer etwas überkompensieren. Allerdings wunder man sich: solche eine kleine Penisgröße, um mit so ungeheuren Autos etwas zu kompensieren, die kann es ja eigentlich kaum in de Wirklichkeit geben, außer wenn einem der Schniedelwutz nach innen in den Bauchraum stehen sollte. Wie dem auch sei, das Modell hier aus einigen Gramm Metall und Kunststoff ist wunderschön. Die reine Angeberei, die solche Autos ausstrahlen, wird ja auch nur in der hier erreichbaren maßstäblichen Verkleinerung einigermaßen erträglich. Sehr niedlich ist im Prinzip, dass die ineizigen wahrnehmbare Bedruckung dieses sehr schwarzen Autos, das einem Superhelden wie Batman ja gut zu Gesicht stände, der seitliche Reflektor am Heck des Fahrzeuges ist, der dort vermutlich aus Gründen der passiven Sicherheit angebracht wurde.