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Playland 1971er Chevrolet Chevelle Super Sport Cabrio

Mit einem Rückzugmotor versehen, kommt sie sehr umweltfreundlich daher, die 1971er Chevrolet Chevelle von Playland - der Hersteller ist Welly, firmieren tut das Ganze dann abschließend unter "Welly Auto-Club (Playland)". Die Chevelle ist als Modell praktisch emissionsfrei. Wie man den Bildern ansehen kann, ist sie dem Original, hier eine 1971er Chevelle aus einer Auktion, recht gut nachempfunden. Playland liefert sie jedenfalls im Maßstab 1:32, also wäre sie (nicht ganz ohne Hintergedanken) auch als Dekoration in einem regulären Slotcar-Szenario denkbar und einzusetzen.

Playland 1971er Chevrolet Chevelle CabrioPlayland 1971er Chevrolet Chevelle CabrioPlayland 1971er Chevrolet Chevelle Cabrio

Und egal, wie klein der Wagen jetzt ist: Hauptsache offen fahren Cool - auch bei minus 2 Grad Celsius. Die schwarze Innenausstattung der Chevelle scheint sich aber, wenn man die Recherchemöglichkeiten des Internets heranzieht, eher mit schwarzen Dekorstreifen zu kombinieren, wie man zum Beispiel bei dieser Chevelle sieht. Weiße Streifen, weißes Leder. Und bei schwarzen Streifen ist dann eher das schwarze Leder zu finden, wie bei dieser Chevelle. Das Kürzel SS steht übrigens für die Super-Sport-Ausstattung. Vermutlich auch für Pferderstärken und Spritverbrauch bis zum Hammerschmitt Abwinken. Aber so kennen wir das ja von den alten amerikanischen Schlitten. Letztendlich gilt ja, dass die Leistung irgendwoher kommen muss, und die einzige Abhilfe wäre ja doch eine gewaltige Abspeckkur. Oder der Umstieg auf Elektrizität oder Wasserstoff beim Antrieb. Bei uns ist es eben umgekehrt. Null Spritverbrauch, kaum Pferdestärken, aber durch den Rückziehmotor eine Beschleunigung, die maßstabsgerecht nur ein einziges Urteil zulässt: Hui! Das sind ein paar hundert Stundenkilometer und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h, die sich sehen lassen kann. Die maßstäblichen 100 km/h kommen bei einem Maßstab von 1:32 ja bereits bei 3,125 km/h zustande. Die sind aber sehr schnell erreicht, auch auf dem heimischen Wohnzimmerteppich. Natürlich öffnen sich die Türen auch bei diesem Modell einwandfrei. Man fühlt sich fast wie beim Original. Dort ließen sich, wie verschiedene historische und zeitgenössische Abbildungen im Internet eindrucksvoll demonstrieren, die Türen offenbar auch öffnen. Modernste technische Errungenschaften sind hier also bereits 1971 verwirklicht! Sich öffnende Türen! Da kann man fast darauf wetten, dass das Lenkrad drehbar war. Eigentlich atemberaubend!

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Dick ausgepolstert kommen Türverkleidung und Faltdach daher. Beim letzteren sieht man förmlich die Dehnungsfalten. Das ist auch besser so, denn Falten in der Fahrzeugtür hat man ja allgemein nicht so gerne! Sie sind auch dem Wiederverkaufswert des Fahrzeuges deutlich abträglich. Die Seitenansicht überzeugt in der Silhouette, das Heck ist aber auch ganz hübsch Wink. Alleine mit dem Sturz der Räder scheint es hier nicht ganz sauber zuzugehen. Das sieht uns doch nach einem Fall längerfristig einseitiger Abnutzung der Reifenmäntel aus. Man fährt ja quasi nur auf der äußersten Rille. Da müsste der hersteller wohl noch etwas nachbessern. Abhilfe schafft dann doch wohl nur ein Besuch in der Kraftfahrzeugwerkstatt des Vertrauens! Wie immer bekommt man hier natürlich die großen Bilder zu sehen, wenn man auf die Vorschaubildchen klickt.

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