Battlestar Galactica 2.03 Die Gesetze des Krieges / Fragged

Auf Caprica bauen die Zylonen beziehungsweise die Centurions, die die gestrandeten Mitglieder der Battlestar-Expedition Richtung Kobol abgeschossen haben und nun belagern, eine perfide Maschine auf. Zunächst denken die Crewmitglieder, dass die Maschine dazu da ist, sie auszuräuchern oder dass sie dazu dienen soll, das Waldstück unter Beschuss zu nehmen, im dem sie sich verschanzt haben, aber früher oder später liegt eine andere Deutung doch um vieles näher. Vom Kampfstern aus soll ja eine neue Crew mit einem Bergungsschiff starten, um die auf Kobol verschollenen Menschen zu retten, unter ihnen ja (wie man sich sicherlich erinnern wird) Gaius Baltar, der Vizepräsident der 13 Kolonien Kobols, und Lee Adama, seines Zeichens Sohnemann des momentan nach einem Anschlag außer Gefecht befindlichen alten Kapitäns William Adama. Nach der Ausrichtung des Gerätes, das die Centurions errichtet haben, zu urteilen, hat diese vermutliche Kanone nur ein Ziel, nämlich kann sie nur dem einen Zwecke dienen, der Rettungsstaffel aufzulauern. Um diese auch noch zu beschießen und letztendlich zu zerstören. Da ist guter Rat teuer. Irgendetwas muss getan werden, und man wendet sich wieder vertrauensvoll an den ranghöchsten Offizier, aber was das für Folgen hat, kann man sich ja leicht selbst ausmalen, wenn man sich noch daran erinnert, dass ausgerechnet der Mann in der militärischen Führungsposition eher dazu beigetragen hat, Verwirrung zu stiften und ein großes Durcheinander anzurichten. Crashdown hat folgerichtig auch einen ziemlich wahnwitzigen Plan, nämlich anders als Tyrol vorschlägt, geht es darum auf eine Weise zu attackieren, die mindestens lebensgefährlich, wenn nicht gar unmöglich ist. Es kommt zu einer Zuspitzung der Ereignisse, in deren Folge Gaius Baltar recht drastisch verhindert, dass Crashdowns Plan umgesetzt wird. Während Crashdown die als Mechanikerin in strategischen Angelegenheiten sehr unerfahrene und entsprechend ängstlich und vorsichtig agierende Cally sehr stark bedroht, müssen hinterher alle sehr zusammenhalten, um die entstandenen Schäden zu vertuschen. Die Präsidentin ist immer noch im Schiffsgefängnis, und Saul Tigh bringt alles durcheinander. Nur Ellen ist's zufrieden: endlich die Ehefrau des unumschränkten Befehlshabers. Ja, seufz.