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NEO 87480 Fiat Dino Spider 2000 Baujahr 1966 - 1972 rot+

Das ist wohl eines der schönsten Fahrzeuge, mit denen Fiat und jetzt auch Neo mein Herz erfreuen kann. Benannt ist der Fiat Dino nach dem Sohn von Enzo Ferrari, Alfredo, der mit nur 24 Jahren an einer degenerativen Muskelkrankheit in Mailand verstarb, Ihm zu Ehren gab es im Dunstkreis der Ferrari-Fahrzeuge mehrere Modelle, die den Namen "Dino" trugen, der sich von der Koseform des Namens Alfredo, nämlich Alfredino ableitet. Dino Ferrari war bereits in seinem jungen Alter Ingenieur und Mitentwickler unkonventioneller Motoren für den Rennsport. Ursprünglich hatte Dino Ferrari die Firma von seinem Vater Enzo übernehmen sollen, aber die tragisch verlaufende Krankheit machte dem ein schlimmes Ende. Der Fiat Dino jedenfalls scheint ein würdiges Modell zu sein, mit dem man einen jungen Konstrukteur ehren kann. Das Design des Fiat Dino Spider stammt von Pininfarina, einer Designschmiede, die den meisten Enthusiasten italienischer Autos ja hinlänglich bekannt sein dürfte. Der Fiat Dino 2000 hatte einen Motor mit 1998 cm³ Hubraum und leistete 160 PS. Das ist für die damalige Zeit Ende der 1960er Jahre doch ein beachtliches Quantum Sportlichkeit, zumal es sich sogar um einen Sechszylinder handelt. Dass dieser Wagen bei Fiat produziert wurde, hat vermutlich auch seinen Grund in den Homologationsvorschriften gehabt und ist wohl der verlangten Stückzahl von 500 Exemplaren geschuldet, die Fiat deutlich besser erreichen konnte, als es für Ferrari möglich gewesen wäre. Eine Endgeschwindigkeit von 210 Stundenkilometern muss in dem sportlichen Spider zu erreichen gewesen sein, was für ein offenes Fahrzeug schon ein ganz schön hohes Tempo ist. Von der Firma NEO ist der Wagen im Modell ausgesprochen hübsch und detailreich ausgeführt, obgleich ja die Verkleinerung um das 87fache eine ganz schöne Herausforderung darstellt. Runde Formen dominieren an den Kotflügeln, die fast schon knuffig aussehen, gleichzeitig aber auch eine gewisse Dynamik ausstrahlen. Das Heck überzeugt durch das kleine Turiner Nummernschild. Dass die Kofferraumhaube liebevoll herausgearbeitete Metallscharniere hat, ist auch ein besonders charmant wirkendes Detail. In der Frontalansicht ist auch bei aller Sportlichkeit ein typisches Fiat-Gesicht im Fahrzeug zu erkennen.