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Rechtschreibkontrolle

Das große Ding mit der Rechtschreybung ist ja immer so eine Sache. Dem Einen liegt sie, dem Anderen liegt sie nur schwer im Magen, der Dritte will gar nichts mehr mit ihr zu tun haben. Aber eigentlych kommt man um die Rechtschreybung ja nicht herum, zumal wenn man sich in der einen oder anderen Art über die Dinge verständigen will, was immer dann am besten (beziehungsweise natürlich auch am schlechtesten) funktioniert, wenn man dies mittels der Rechtschreybung tut. Aus diesem Grunde macht es ja auch reichlich Sinn, wenn man diese ohnehin sprachlych vermittelte Webseyte auch noch um einen Eintrag bereichert, in dem die Rechtschreybung in der Form in der die Menscherey sie nun einmal benutzt (zum Wohle und zum Wehe der Rechtschreybung und der Menscherey gleichermaßen, kann man ja in Anbetracht der Sachlage manchmal fast verzweifelt urteilen), in dem also das Sprachlyche an sich auch eine Behandlung findet. Dabei orientieren wir uns in der Tradition Lab'r Saqs gerne daran, was die Menschen und die Menschinnen bisweilen so als sprachliche Zeugnisse herumposaunen und veröffentlichen, aber auch an dem, was wir geradezu am Wegesrand eines Gespräches auflesen können, wenn interessante Zweigleyn und viel versprechende Samen vom Baum der Rechtschreybung abfallen, um fruchtbar zu einem undurchdringlichen Dschungel von Äußerungen und Wortgebilden zu werden. Ja, und wenn dann noch die Rechtschreybung in ihrer Regelhaftigkeyt dazu kommt, dann wird es ja erst vollends interessant, weil insbesondere dann die Ansichten und Meinungen in voller Härte aufeinander prallen, wenn nämlich der eine sagt "schreybe so und schreybe dieses" und der andere entgegnet, "nein, schreybe jenes und zwar auf solch und solch eine Weyse." Ja, dann entfacht sich über der kleinsten Kleinigkeit, oder wie wir hier ja schreiben würden, Kleinigkeyt, der größte Streit, in dem die Streitenden, also die Streithähne oder Streithennen, nicht müde werden einander kübelweise Gemeinheyten über die Rübe zu gießen oder an den Kopf zu schmeißen. Als Außenstehender hat man daran ja immer seine heimliche Freude und kann seinerseyts prima darüber spotten. Man darf sich nur selbst nicht zu sehr involvieren lassen. Und im Zweyfel muss man zugeben, dass man ja bei aller Klugscheißerey weit davon entfernt ist, unfehlbar zu sein.

Ladys

Was ist denn das für ein Satz, der da bei Frau Lena Meyer-Landrut mit "Ladys and gents ..." beginnt?

Sprachpäpste I: Mike Schnoor

Da aber staunte Herodot Lifesteyl.

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